Freitag, 17. Juli 2015, 11:25 Uhr

Monica Lierhaus schockt mit Interview: "Mir wäre vieles erspart geblieben"

Fernsehmoderatorin Monica Lierhaus (45) ist offenbar sehr ungeduldig mit ihren medizinischen Fortschritten. “Ich merke sie nicht. Leider. Meine Gangart nervt mich nach wie vor sehr”, sagte Lierhaus dem ‘RedaktionsNetzwerk Deutschland’ (RND).

Monica Lierhaus schockt mit Interview: "Mir wäre vieles erspart geblieben"

Im Jahr 2009 war die Sportmoderatorin nach einer Hirnoperation in ein künstliches Koma versetzt worden und hatte schwere Schäden davongetragen. Nach vier Monaten im Koma sei sie “auf dem Stand eines Kleinkindes” gewesen, erklärte die 45-Jährige. Heute sei sie wieder “bei 85 Prozent”. Die beliebte Sport-Journalistin erklärte auch, dass sie sich aus heutiger Sicht nicht noch einmal für eine solche (lebensrettende) Operation entscheiden würde. Auf die Einlassung ihrer Mutter Sigrid, dass sie ja dann tot wäre, erwiderte sie: „Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben.“

Lierhaus ärgert sich nach eigenen Worten heute nicht mehr über ihren öffentlichen Heiratsantrag an ihren damaligen Lebensgefährten Rolf Hellgardt. “Nein, abgehakt.” Sie hatte den Antrag bei der Verleihung der Goldenen Kamera im Februar 2011 gemacht. “Den würde ich heute nie wieder machen. Ich wollte Rolf etwas zurückgeben, weil er so wahnsinnig viel für mich getan hatte. Falsche Zeit, falscher Ort, das weiß ich jetzt auch.”

Lierhaus und Hellgardt haben sich mittlerweile getrennt. “Ja. Schade. 18 Jahre”, sagte Lierhaus zu der Trennung. “Aber die Welt geht nicht unter. Die Welt dreht sich weiter. Ja. Ich habe so viele Rückschläge meistern müssen – das bekomme ich jetzt auch noch hin.” (dpa/KT)

Foto: AEDT/WENN.com