Montag, 20. Juli 2015, 17:46 Uhr

Andreas Spechtl und "Sleep": Hoch lebe die psychedelische Popmusik!

Ja, vielleicht ist Schlaf wirklich die “kompromisslose Unterbrechung der uns vom Kapitalismus geraubten Zeit”, wie Jonathan Crary in seinem Buch “27/7: Schlaflos im Spätkapitalismus” schreibt. Und die ‘taz’ brachte das in einer Albumbesprechung von Andreas Spechtls neuem Album ‘Sleep’ als steile These zur Musik ins Spiel brachte…

Andreas Spechtl und "Sleep": Hoch lebe die psychedelische Popmusik!

Immerhin schläft ein Mensch bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von etwa 70 Jahren um die 24 Jahre. Sich diesem großen Bewusstseinsstadium zu nähern, ist also eigentlich eine mehr als naheliegende Sache…

In ‘Sister Sleep’ zeigt Andreas Spechtl Video-Schnipsel von seinen Reisen, die genau wie in seiner Musik aus “folkig-psychedelische Soundskizzen” (taz), wild durcheinander gelayert werden. Bleibt dem Betrachter im Internet bei der Arbeit nur zu wünschen, sich in Bälde schnell wieder hinlegen zu dürfen…

Das Albumdebüt von Herrn Spechtl (bekannt aus der ösi-berlinerischen Combo ‘Ja Panik), das ursprünglich mal ein komplett instrumentales werden sollte, erscheint am 24. Juli!

Foto: Staatsakt