Montag, 20. Juli 2015, 18:12 Uhr

Kino-Charts: Die Minions setzen sich fest, nicht aber in den USA

Mit 759.926 verkauften Kinotickets führen die kleinen Minions die offiziellen deutschen Kinocharts weiterhin an! Nach nur drei Spielwochen kratzt der 3D-Animationsfilm an der 3,6 Millionen-Marke, betrachtet man die Anzahl der Gesamtzuschauer.

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Diese Woche neu in den Kino-Charts: „Unknown User“ auf der 2. 187.642 Menschen sahen den Horror-Streifen, in dem ein längst verstorbener Mitschüler den sechs Highschool-Freunden das schrecken lehrt. „Terminator: Genisys“ kommt nicht so wirklich in Fahrt und verliert mit zuletzt 137.628 Zuschauern eine Position und findet sich auf Platz 3 wieder. B

ereits seit sechs Wochen in den TOP5 vertreten: „Jurassic World“, der Dino-Klassiker belegt mit 134.049 Besuchern diese Woche die vierte Position. „Ted2“ (94.143 Besucher) fällt folgerichtig von Platz 4 auf 5, Rund 990.000 Gesamtzuschauer sahen die Fortsetzung des wenig harmlosen Teddys.

Und so sah es letzte Woche in den USA aus: Mit einem hervorragenden Startergebnis stand “Ant-Man” – der kleinste der Marvel-Helden – seinen großen Kollegen in nichts nach und setzte sich souverän an die Spitze der amerikanischen Kinocharts. Mit 58 Mio. US-Dollar Einspielergebnis ist er der zwölfte Nummer-Eins-Hit von Marvel in Folge.

Doch nicht nur in den USA setzte sich Paul Rudd alias Ant-Man als neuer Überflieger durch. Auch in knapp 40 weiteren Märkten, u.a. England, Mexiko und Russland, begeisterte der Marvel-Blockbuster die Zuschauer und kann so bereits weltweite Einnahmen von über 114 Mio. US-Dollar für sich verbuchen. Ab Donnerstag dieser Woche wird ‘Ant-Man’ auch das deutsche Publikum mit seinem großartigen Humor, seinen spektakulären Spezialeffekten und nie zuvor gesehenen Actionszenen begeistern!

Die kleinen gelben “Minions” sind mit 50 Millionen nicht weit entfernt – obwohl der Film schon in der zweiten Woche läuft. Zu seinem Start hatte die Auskoppelung der kleinen Helfer aus den “Ich – einfach unverbesserlich”-Filmen satte 115 Millionen eingespielt.

Zweiter Neueinsteiger ist auf Platz drei (30,2 Millionen) eine Komödie, die nach Ansicht von Kritikern das Zeug zum Kultfilm hat. “Trainwreck” – der Titel in Deutschland wird “Dating Queen” sein – ist von und mit Amy Schumer. Die 34-Jährige gilt für einige als der kommende Komödienstar, für andere ist sie das längst. In dem Film spielt die New Yorkerin eine New Yorkerin, die Sex, aber keine Bindungen liebt. Ein Mann (Bill Hader) ändert ihre Haltung.

Auf Platz vier gerutscht ist der Animationsfilm “Alles steht Kopf”. In der fünften Woche noch 11,6 Millionen Dollar – das kann sich sehen lassen. Der Film hat schon mehr als 300 Millionen Dollar eingespielt, allerdings angeblich auch 175 Millionen gekostet. Zum Vergleich: Superheldenfilme sind normalerweise kostspielig, den Ameisenmann gab es aber schon für 130 Millionen.

Von zwei auf fünf zurückgefallen ist “Jurassic World”. Mit immerhin noch 11,4 Millionen Dollar wird er in den Kinos noch nicht so schnell aussterben. Insgesamt hat der Film schon 611 Millionen Dollar in den USA und Kanada eingespielt, weltweit sollen es mehr als 1,5 Milliarden sein. Das ist ziemlich genau das Zehnfache der geschätzten Produktionskosten und für die Produzenten ein guter Grund, die Korken knallen zu lassen. (KT/dpa)

Foto: Disney