Dienstag, 21. Juli 2015, 13:02 Uhr

AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd rastet wegen Paparazzo aus

Phil Rudd ist wegen eines Paparazzo auf seinem Grundstück komplett eskaliert. Am Montagmorgen musste der Rocker vor Gericht erscheinen, weil er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen haben soll. Vor zwei Wochen wurde er zu acht Monaten Hausarrest verurteilt, wegen Drogenbesitzes und Morddrohungen.

AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd rastet wegen Paparazzo aus

Er hatte nun angeblich erneut Alkohol getrunken, obwohl im das während seines Hausarrests verboten worden war. Daraufhin wurde er aus seinem Haus in Tauranga, Neuseeland, abgeholt und hinter Gitter gebracht. Nach zwei Nächten hinter schwedischen Gardinen wurde er auf Kaution wieder freigelassen. Danach verließ er ohne einen Kommentar den Gerichtssaal und sauste davon.

Vor seinem Haus fand er laut der Website ‘music-news.de’ dann einen Kameramann vor und rastete komplett aus. Auf die Frage wie es ihm gehe antwortete der Musiker: “Geh mir verdammt nochmal aus dem Weg. Verlasse mein Grundstück.” Dann wandte er sich an seinen Bodyguard und wetterte weiter: “Entferne ihn sofort von meinem Grundstück oder ich mach das selber du *****.”

Er wütete weiter, und näherte sich dem Eindringling, daraufhin wurde er von dem Sicherheitsmann zurückgehalten, den er auch beschimpfte. Vom Balkon aus drohte er, die Polizei zu rufen. Der Schlagzeuger war im vergangenen Jahr in Neuseeland wegen Morddrohung und Drogenbesitzes festgenommen und angeklagt worden. Der Richter ließ damals wohl noch Gnade vor Recht ergehen, da er im April ein Geständnis abgelegt hatte und ordnete eine elektronische Überwachung sowie eine Entziehungskur an. Er drohte dem Musiker allerdings mit Gefängnis, sollten erneut Drogen bei ihm gefunden werden. Der Ausraster dürfte sich nicht positiv auf das Strafmaß auswirken, das ihn am 3. August erwarten wird. Dann muss er sich nämlich wegen des Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen verantworten.

Foto: WENN.com