Samstag, 25. Juli 2015, 10:05 Uhr

Jared Padalecki: Helfen T-Shirts gegen Depressionen?

Jared Padalecki will Menschen mit Depressionen Mut machen. Der Schauspieler, der aus der amerikanischen Serie ‘Supernatural’ bekannt ist, hat eine T-Shirt-Kampagne unter dem Namen ‘Always Keep Fighting’ gestartet.

Jared Padalecki: Helfen T-Shirts gegen Depressionen?

Deren Erlös geht an eine gemeinnützige Organisation namens ‘To Write Love on Her Arms’, um Menschen, die an Ängsten und Depressionen leiden, zu unterstützen.

Der Frauenschwarm ging vor einiger Zeit mit seinem eigenen Kampf gegen die tückische psychische Krankheit an die Öffentlichkeit und hat in einem Interview mit ‘E! Online’ nun offen darüber gesprochen. Ursprünglich war das Ziel, 1.000 Shirts zu verkaufen – wenige Tage vor dem Ende der Aktion sind allerdings bereits über 12.000 Artikel an den Mann oder die Frau gebracht worden. Das ist ein Überraschungserfolg für den Organisator: “Das zeigt dir, wie viele Menschen mit diesem Problem zu kämpfen haben und wie sehr sie eine Möglichkeit begehren, öffentlich darüber sprechen zu können. Es geht nicht nur darum, T-Shirts zu verkaufen sondern auch zu sagen: ‘Hey, ihr seid nicht alleine! Ihr seid es nicht und ich bin es nicht.’ Selbst ich muss mich in meiner Position oft daran erinnern, dass ich nicht alleine bin. Gerade im Showbusiness ist das ironisch, weil es eine einsame Existenz ist, obwohl du von unzähligen Menschen umgeben bist. In deinem Kopf spielt es aber keine Rolle, dass du ständig Menschen um dich hast.”

Mehr: Wie steht es jetzt um Jared Padalecki?

Padalecki bedauert, dass es noch immer nicht möglich scheint, öffentlich über die Krankheit zu sprechen: “Es gibt immer noch ein Tabu. Ein Großteil der Bevölkerung sagt immer noch: ‘Kopf hoch, lächele und alles wird wieder gut.’ Für manche Menschen funktioniert das. Manche Menschen können einen harten Tag haben, dann aber alles vergessen und weitermachen. Für andere ist das nicht so einfach.” Der Schauspieler bedauert nicht, mit seinen Problemen an die Öffentlichkeit gegangen zu sein, da er sehr viel Unterstützung erfahren habe. Für Leidensgenossen erhofft er sich nun das gleiche.

Foto: WENN.com