Samstag, 25. Juli 2015, 13:54 Uhr

Mick Fanning steht nach spektakulärer Hai-Attacke wieder auf dem Brett

Mick Fanning war am vergangenen Wochenende von einem Hai von seinem Brett geschubst worden und hatte eigentlich nie mehr auf die Bretter, die seine Welt bedeuten, zurückkehren wollen. Heute sieht er es anders.

Mick Fanning steht nach spektakulärer Hai-Attacke wieder auf dem Brett

Knapp eine Woche nach seiner abgewehrten Hai-Attacke beim Finale der World Surf League hat sich der 34-jährige Surfer aber schon wieder ins Wasser gewagt. Der australische Profi schrieb heute auf Twitter: “Erstes Surfen nach der Rückkehr. Fühlt sich so gut an.” Dazu postete er ein Bild vor einem Sonnenuntergang. Fanning habe in der Nähe seines Heimatortes Tweed Heads rund 100 Kilometer südlich von Brisbane gesurft, berichtete der Sender ABC.

Fanning war bei einem internationalen Wettbewerb in Südafrika am vergangenen Wochenende vor laufenden Kameras von einem Hai von seinem Brett geschubst worden. Er boxte auf das Tier ein, ehe Helfer ihn unverletzt aus dem Wasser zogen. Seine Mutter hatte die Attacke live am Fernseher miterlebt.

Mick Fanning steht nach spektakulärer Hai-Attacke wieder auf dem Brett

Schon vor vier Tagen erklärte Fanning nach seiner Rückkehr aus Südafrika: „Das Surfen hat mir über die schwersten Momente meines Lebens hinweg geholfen – ihm jetzt den Rücken zu kehren, fühlt sich einfach nicht richtig an“. Da glaubte er noch, den Schock zu überwinden, werde „wahrscheinlich Wochen, wenn nicht Monate dauern“…

Sebastian Steudtner (31), einer der bester deutscher Profi-Surfer, hegte Zweifel an der Bewertung des Vorfalls und äußerte sich zu dem Hai-Angriff gegenüber der ‘Süddeutschen Zeitung’: “Ich finde, so etwas sollte nicht Hai-Attacke genannt werden. Hätte der Hai Fanning richtig attackiert, wäre mehr zerbissen worden als nur die Leine zwischen Brett und Knöchel. Dann wäre der Surfer nicht unbeschadet an Land gekommen. Auf dem Video sieht es eher so aus, als ob sich der Hai versehentlich in der Leine verfängt.” (dpa/KT)

Fotos: WENN.com, Instagram