Sonntag, 02. August 2015, 13:54 Uhr

Leon Löwentraut ist das neue Wunderkind der Kunstszene

Viele nennen ihn bereits “den neuen Pablo Picasso” und tatsächlich macht der selbstbewusste 17-Jährige Leon Löwentraut aus Kaarst (Nordrhein-Westfalen) seinem großen Vorbild so langsam Konkurrenz.

Seinen farbenfrohen Malstil bezeichnet der für sein Alter schon sehr reif wirkende Schüler des Georg Büchner Gymnasiums selbst “expressiv-abstrakt” und mittlerweile sind seine Kunstwerke Kennern auch schon mehrere Tausend Euro wert.

Ganz wie es sich für einen Künstler gehört, besitzt der 17-Jährige seit zwei Monaten in Düsseldorf zwar ein kleines (zehn Quadratmeter) aber doch feines, frisch eingerichtetes Atelier. Dort malt das Nachwuchstalent besonders gerne nachts und dann häufig begleitet von lauter Musik. Aber auch die musikalische Untermalung ist dabei nicht einfach mal so x-beliebig gewählt, wie er gegenüber dem Nachrichtenportal ‘Der Westen’ erklärte: “Sie muss zum Bild passen, das kann dann Clubmusik sein, aber auch klassische Musik. Wenn sie harmoniert mit meiner Vorstellung, dann bin ich richtig drin.” Die Leidenschaft für die Malerei hat er von seiner Mutter geerbt, einer Krankenschwester, die selber auch dieser Kunst “verfallen” ist.

In einem kürzlichen ‘Spiegel’-Interview verriet der 17-Jährige, dass er ihr immer “dabei zugeschaut und [es] als sehr beruhigend empfunden [habe]”, wenn sie mit der Leinwand und Farben arbeitete. Seine Bilder bedeuten für ihn mittlerweile eine Art “Lebenselixier”: “Kunst ist für mich eine Leidenschaft, die kann man nicht erlernen – entweder man hat sie oder man hat sie nicht.” Und Leon Löwentraut besitzt sie ganz offensichtlich, denn mit seinen Werken erregte er auch schon im Ausland Aufmerksamkeit. Seit Anfang Juli hat er seine erste internationale Ausstellung in London und ist begeistert darüber, da die englische Metropole zugleich seine Lieblingsstadt darstellt. Ab Anfang August werden seine Bilder zudem auch in der Ausstellung ‘The Young & Hungry’ in Hamburg zu sehen sein.

Die nächsten Ziele: Seine Werke sollen auch in Miami und im arabischen Raum bewundert werden können. Und bei den riesigen Erfolgen, die der 17-Jährige (der auch schon eine kleine Filmrolle an Land zog) jetzt schon feiert, wird das sicher nicht nur ein Traum bleiben. Das vielversprechende Nachwuchstalent hat in dem Fach Kunst in der Schule übrigens erstaunlicherweise leider nicht so viel Erfolg, wie seine Bilder vermuten lassen: Lange Zeit hätte er sich wohl nur mit der Note “Befriedigend” abfinden müssen. Medienberichten zufolge könnte sich da aber mittlerweile wohl nach oben hin etwas getan haben…(CS)