Dienstag, 04. August 2015, 15:09 Uhr

Jackie Chan: Sein Sohn soll nichts erben

Jackie Chan bereut die harte Hand, die er gegenüber seinem Sohn Jaycee erhoben hatte. Der Sprössling des Action-Stars war im Januar vergangenen Jahres in China aufgrund von Drogenbesitzes zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt worden, gelangte jedoch bereits im Februar wieder in Freiheit.

Jackie Chan: Sein Sohn soll nichts erben

Sein Vater hatte sich da bereits von ihm distanziert und öffentlich gesagt, sich für ihn zu schämen. Der Schauspieler hatte gar die Todesstrafe für bestimmte Drogendelikte gefordert, wie er in einem Interview mit ‘BBC News’ zugab: “In manchen Fällen unterstütze ich die Todesstrafe. Wenn du tausende Jugendliche verletzt – diese Art von Menschen ist nutzlos. Du solltest die richtige Bestrafung bekommen.” Das Verhältnis der beiden ist ohnehin angespannt. Schon 2011 erklärte der Schauspieler in einem Interview, dass er seinen Sohn gerne zur Armee geschickt hätte, “um seinen Charakter zu zügeln”.

Mehr: Jackie Chan fordert Todesstrafe für Drogendelikte

Außerdem werde er nichts von Chans Vermögen erben. “Wenn er kompetent ist, wird er sein eigenes Geld machen”, fügte der chinesische Künstler hinzu. Nun rudert Chan jedoch zurück und will seinem Sohn helfen – seine eigenen Äußerungen kritisiert er. “Vorher war ich zu traditionell – geh weg, Sohn, ich will dir nicht helfen, hilf dir selbst”, erklärte er der Nachrichtenagentur ‘Associated Press’. Der Sinneswandel sei gekommen, als er Will Smith am Set von ‘Karate Kid 2’ dabei beobachtet habe, wie dieser seinen John Jaden Smith unterstützte: “Ich sagte, warum bin ich so stur? Ich muss meinem Sohn helfen.” Nun will der Darsteller seinem Sohn dabei helfen, gute Filmprojekte als Schauspieler zu finden und auch an einem Musikalbum seines Sprösslings mitwirken. (Bang)

Foto: WENN.com