Dienstag, 04. August 2015, 12:19 Uhr

Liont, ApeCrime & Co: YouTube-Stars fast 100 Wochen in den Charts

Parallel zur Videospielemesse Gamescom finden in dieser Woche die Kölner Videodays statt, bei denen das Who is Who der YouTube-Szene zusammenkommt. Die wachsende Begeisterung für Internetstars wie ApeCrime (Foto) und Liont schlägt sich auch in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, nieder.

Deutsche YouTube-Stars fast 100 Wochen in den deutschen Charts

Zusammengerechnet 97 Wochen waren deutsche YouTuber bislang in den Hitlisten platziert: 76 Mal bei den Singles und 21 Mal bei den Alben. Insgesamt konnten YouTube-Künstler ihre Charterfolge in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausbauen. Angefangen mit dem Comedytrio Y-Titty, das 2011 und 2012 drei große Hits landete („Ständertime“, „Der letzte Sommer“, „Fest der Liebe“), schafften es 2013 bereits sechs Songs von YouTubern unter die Top 100. Diese Zahl verdoppelte sich im Jahr 2014 und lag in den ersten sieben Monaten 2015 bei zehn Stück. Weitere Veröffentlichungen wie die neue Lochis-Single „Ab Geht’s“ stehen schon Schlange.

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Bislang höchstplatzierter deutscher YouTuber war Liont (unten mit Dagi Bee), der sein Album „Löwenkind“ im April 2015 auf Position zwei absetzte. Auch Y-Titty („Stricksocken Swagger“, drei), ApeCrime („Affenbande“, drei) und DAT ADAM („Chrome“, fünf) schossen mit ihren Platten in die Top 5. In den Single-Charts stürmten Y-Titty („Halt dein Maul“, fünf) und Shirin David (zusammen mit Ado Kojo, „Du liebst mich nicht“, sechs) am weitesten nach vorne.

Basis der Sonderauswertung sind Interpreten, die zum Zeitpunkt ihrer Chartplatzierung hauptsächlich als YouTube-Künstler bekannt waren und dort regelmäßig eigene Inhalte veröffentlichen.

Liont, ApeCrime & Co: YouTube-Stars fast 100 Wochen in den  Charts

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Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und liefern damit ein einzigartiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Fotos: WENN.com