Donnerstag, 06. August 2015, 19:16 Uhr

Natalie Portman hat die Nase voll von den sozialen Medien

Natalie Portman ist dankbar dafür, Party gemacht zu haben, bevor die sozialen Medien präsent wurden. So konnte sie ihre wilde Seite ausleben, bevor die Netzwerke ein unvermeidbarer Begleiter wurden. In einem Interview in der September-Ausgabe der britischen Frauenzeitschrift ‘Marie Claire’ sprach die 34-Jährige darüber.

Natalie Portman hat die Nase voll von den sozialen Medien

“Ich bin zum Glück zu der Zeit aufgewachsen, als es noch kein Twitter, Facebook oder Instagram gab. Ich bin ausgegangen und habe mich mit meinen Freunden betrunken, niemand hat davon etwas gewusst.” Doch auch das geschlechtsspezifisches Lohngefälle in Hollywood sprach die hübsche Brünette an. Es gäbe nämlich unverschämt große Unterschiede zwischen dem, was die Männer verdienen und was den Frauen für ihre Arbeit gezahlt werde. Die ‘Black Swan’-Darstellerin beklagte sich: “Es gibt abscheuliche Differenzen zwischen Männern und Frauen in Hollywood. ‘Titanic’ ist ein großer Erfolg und Leonardo DiCaprio bekommt gleich 20 Millionen US-Dollar pro Film, Kate Winslet nicht. Trotzdem fühlt es sich so an, als würde sich das jetzt ändern. Junge Frauen wie Jennifer Lawrence und Kristen Stewart sind jetzt die Stars. Die Kerle in deren Alter kenne ich nicht einmal.”

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Natalie Portman hat die Nase voll von den sozialen Medien

Die ‘Thor’-Schauspielerin ist mit Benjamin Millepied verheiratet, mit dem sie einen gemeinsamen Sohn Aleph (4) hat. Sie macht sich keine Sorgen über den Verlauf ihrer eigenen Karriere, sie akzeptiert es, dass es Zeitpunkte geben wird, in denen sie weniger gefragt ist. Die ‘Oscar’-Gewinnerin, die bereits in einem zarten Alter von elf Jahren mit der Schauspielerei begann, sagte: “Ich habe keine Panik. Ich kenne diese Wellen, manchmal ist es leise und manchmal ist es eben wild. Ich glaube, ich habe schon so viele Dinge gemacht, die es mir erlauben, jetzt auch mal etwas Neues zu probieren, Regie führen zum Beispiel. Ich kann dann meiner eigenen Neugier folgen. Ich mache das jetzt schon so lange, dass ich weiß, dass der Weg den ich gehe, mein eigener ist. Ich befinde mich nicht in einem Rennen mir irgendwem.”

Fotos: WENN.com, Marie Claire