Freitag, 07. August 2015, 17:56 Uhr

Chris Pratt: Keine Sexszenen wegen seines Glaubens?

In einem früheren Interview mit dem US-Magazin ‘People’ erklärte ‘Jurassic World’-Star Chris Pratt (36) erst, dass sein christlicher Glaube ihm bei Problemen geholfen hätte. Er habe danach zu der “Kraft der Gebete” zurückgefunden, nachdem sein Sohn Jack nach der Geburt fast gestorben wäre.

Chris Pratt: Keine Sexszenen wegen seines Glaubens?

Das amerikanische Revolverblatt ‘National Enquirer’ berichtet jetzt mit Berufung auf einen “Insider”, dass der Schauspieler sich wegen seines starken Glaubens offenbar auch weigere, in Filmen irgendwelche Sexszenen zu spielen. Und das, obwohl man so etwas von einem früheren Stripper vermutlich als Letztes erwarten würde. Pratt hatte in einem Interview unlängst äußerst offen über seine berufliche Vergangenheit in diesem Metier gesprochen. Ein angeblicher “Kumpel” des Schauspielers verriet dem Blatt: “Er weiß, dass er zu einem Sexsymbol geworden ist. Aber das ist nicht das Image, das er in der Öffentlichkeit darstellen möchte – und er sieht das auch nicht als vereinbar mit seinem Glauben an!”

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Wenn da mal nicht so einige weibliche Fans darüber sehr enttäuscht sein könnten, falls die Geschichte wirklich so stimmt. Denn irgendwie scheint dieses angebliche “Bekenntnis” des Schauspielers zumindest ein klein wenig heuchlerisch zu sein. Wie Chris Pratt nämlich in einem früheren Interview mit der US-Ausgabe des ‘GQ’-Magazins verriet, möge er es anscheinend, sich ganz plötzlich vor Menschen nackt zu zeigen: “Ich wurde von NBC angebrüllt, weil ich mich vor [der US-Komikerin] Amy Poehler nackig machte. Ich wurde aus dem High School-Leichathletikteam rausgeworfen, weil ich mich im Teambus nackig zeigte. Ich habe mich ständig nackig gemacht. Ich dachte, es wäre urkomisch. Ich habe nicht verstanden, wie jemand davon so dermaßen beleidigt sein könnte.”

Und weiter ergänzte er: “Offenbar existieren bestimmte Protokollvorgaben für jemanden, der sich nackig machen und [gleichzeitig] verhindern möchte, das Leute sich davon belästigt fühlen – man muss ihnen zumindest die Möglichkeit geben, es nicht zu sehen.”

Ob der Schauspieler das alles so ernst meinte? Das ständige Bedürfnis, sich vor anderen überraschend zu entkleiden, scheint doch zumindest etwas bedenklich zu sein, wenn diese Aussagen auch tatsächlich stimmen sollten. Oder sind das vielleicht gar die “Auswirkungen” seiner früheren Stripper-Karriere? Und ob die Geschichte des ‘National Enquirers’ auf Tatsachen beruht, ist ebenfalls fraglich. Das Blatt ist bekanntlicherweise ja nicht gerade als das seriöseste Medium zu bezeichnen…(CS)

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Fotos: WENN.com, GQ