Samstag, 08. August 2015, 10:13 Uhr

Amy-Winehouse-Doku bricht Rekorde

Asif Kapadias Filmdokumentation ‘Amy’ über Amy Winehouse bricht Kinorekorde und ist die erfolgreichste britische Dokumentation überhaupt geworden. Der Film hat bislang in den USA knapp fünf Millionen Dollar eingespielt und damit sogar noch den vorhergehenden Streifen des Regisseurs, ‘Senna’, übertroffen.

Amy-Winehouse-Doku bricht Rekorde

In ihrem Produktionsland England rangiert ‘Amy’ derzeit auf dem dritten Platz der finanziell erfolgreichsten Dokumentationen überhaupt, wird nur von Michael Moores ‘Fahrenheit 9/11’ und ‘Die Reise der Pinguine’ übertroffen.

Doch während die Dokumentation finanziell derzeit alle Rekorde bricht, ist die Familie der verstorbenen Sängerin mit ihr unzufrieden, beschwerte sich in den Medien, dass sie ein falsches Bild ihrer Tochter abgebe. Mitch Winehouse, Amys Vater, erwägt gar, einen eigenen Film über die Künstlerin zu inszenieren. Winehouses ehemaliger Mitarbeiter Mark Ronson zeigte sich wiederum begeistert von dem Film: “Was wirklich gut an dem Film ist, ist der Weg, wie die Lyrics aufbereitet wurden, dass jeder sie in ihrer Genialität versteht. Man sieht auch, dass sie eine wahre Jazz-Künstlerin ist mit folgender Haltung, ‘Ich schreibe die Songs, gehe raus und singe sie und das ist alles, was ich tue’.”

Mehr: Filmkritik – Doku “Amy” feiert Ausnahmekünstlerin Winehouse

Klar sei es schwer, den Film anzusehen, “weil er Erinnerungen zurückbringt. Was ich toll finde ist, dass meine Frau Amy nie kennenlernen konnte und ich erzähle ihr immer über unsere Zusammenarbeit und die geistreichen Sachen, die Amy gesagt hätte. Meine Frau sagte, ‘Jetzt verstehe ich das. Jetzt weiß ich, worüber du immer geredet hast.”

Foto: Prokino