Montag, 10. August 2015, 23:42 Uhr

Newcomer Caro Kosmopolit kommt mit einer Hymne für den Morgen

Wer “Morning Sun” hört, spürt sofort, dass der Song vor Morgensonne nur so strahlt. Und damit passt er perfekt zum umtriebigen Energiebündel “Caro Kosmopolit”, der ihn in Eigenregie komponiert, getextet und eingespielt hat.

Newcomer Caro Kosmopolit kommt mit einer Hymne für den Morgen

Während seines Studiums wohnte der 29-Jährige u.a. Lissabon, wo schließlich auch jener Morgen passierte, wie er im Song vertont ist. Konsequenterweise kehrte Caro ein paar Jahre später zurück und drehte mit ein paar Freunden das Musikvideo zu Morning Sun am Originalschauplatz –dem Balkon seiner ehemaligen 6er WG im Herzen der portugiesischen Hauptstadt, deren Flair unverkennbar in jeder Sequenz atmet. Und da Caros portugiesische Freunde des Deutschen nicht allzu mächtig sind, entschied der Multilinguist den Refrain von “Morning Sun“ auf Englisch zu texten. Kosmopoliten neigen halt dazu Grenzen aus den Weg zu räumen, auch wenn’s Sprachbarrieren sind.

Genau das macht auch den Charme von “cAro kosmopolit” (so sieht er sich am liebsten geschrieben) aus: Er umarmt die Welt mit beiden Armen, formt Musik aus seinen lebendigen Erinnerungen und setzt ihnen ein Denkmal, für jeden hörbar und nacherlebbar. Mal nachdenklich, mal kritisch, mal schmunzelnd- aber immer voll emotionaler Intensität.

Bereits die ersten leisen Gitarrenakkorde der „Guten Morgen“ – Hymne kommen smooth, wie ein Sonnenaufgang am Horizont, ins Gehör. Gebettet auf einem sanft wummernden Bass entsteht dabei ein warmes atmosphärisches Klangbild, welches auch mit dem unterlegten Vogelgezwitscher nahezu verschmilzt.

Newcomer Caro Kosmopolit kommt mit einer Hymne für den Morgen

“Morning Sun” kommt dabei lässig-entspannt und gleichzeitig belebend daher, was durch den gekonnten Mix aus lockeren Rap-Passagen mit Feel-Good-Pop gelingt. „Es scheint der Moment ist für mich gemacht“ und es sind diese Stellen, an denen man merkt, dass der Song bei aller Leichtigkeit auch Tiefgang besitzt.

Fotos: Walter Glöckle