Montag, 10. August 2015, 16:50 Uhr

Romano sorgt für Aufruhr: Wer ist dieser Typ mit den Zöpfen?

„Jetzt wird’s geil!“ – Romano, seines Zeichens Berlin-Köpenicker Original und wie ein bunter Hund bekannt dank blonder Zöpfe, goldener Collegejacke und minimalistisch-elektronischer Beats startet durch.

Romano sorgt für Aufruhr: Wer ist dieser Typ mit den Zöpfen?

Seine knallharten Volksweisen „Metalkutte“ und „Brenn die Bank ab“ sorgen bereits für Aufruhr im Netz. Bevor sein Albumdebüt „Jenseits von Köpenick“ im September bundesweit auf die Smartphones geladen wird, drücken Vevo und Virgin Records gemeinsam den obersten Knopf für den 37-jährigen.

Das Videoportal Vevo wird Roman Geike über mehrere Wochen begleiten, in seinen Kiez, raus in die weite Welt, zum Video-Dreh und zum Release-Konzert. Es entsteht eine mehrteilige, sehr persönliche Documentary rund um Romano mit jeder Menge Einblick in Stadtrandleben, Metal-Vergangenheit, Hip-Hop-Liebe und alltäglichen Irrsinn.

Mit 15 Jahren versuchte er sich mit ersten Rap-Textem, absolvierte später eine Ausbildung zum Mediengestalter und wurde dann 1999 Sänger der Band Maladment. Es folgten herbe Kontrast-Ausflüge in die Technoszene und die Schlagerbranche. Nun also Rapper.

„Romano rappt seine Sprüche für ein Publikum, das Genregrenzen nicht (mehr) kennt und darauf pfeift, ob in dem Elektro-Hip-Hop plötzlich eine Prise Schlager mitschwimmt. Sein ganzes Team sprüht nur so vor Kreativität – und deshalb hab ich auf die Zusammenarbeit richtig Bock!“, sagt Selcuk Erdogan, Creative Director, Vevo Deutschland.

Romano sorgt für Aufruhr: Wer ist dieser Typ mit den Zöpfen?

„Wir freuen uns sehr, dass Romano als LIFT Künstler ausgewählt wurde. Vevo bietet uns künstlerische Freiheit, ein begeistertes Team und eine Plattform mit tollen Inhalten. Unsere Kooperation wird für einzigartigen Content, schöne Überraschungen und geile Musik stehen“, sagt Tobias Zumak, Senior Manager Digital Media bei Virgin Records.

In den USA und England beschleunigte die Original Show “Vevo LIFT” immerhin die Karrieren von europäischen Künstlern wie Rita Ora, Lorde, Jessie J oder Avicii entscheidend. Hierzulande nahmen Sierra Kidd, Tove Lo und zuletzt Joris, dessen Album „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ direkt auf Platz drei der Albumcharts einstieg, den Aufzug.

Fotos: Abrossimow, Virgin