Mittwoch, 12. August 2015, 20:26 Uhr

Statement: Mary-Kate und Ashley Olsen von Praktikanten verklagt

Mary-Kate und Ashley Olsens Firma ‘Dualstar’, unter der sie ihr Label ‘The Row’ führen, wird von ehemaligen Praktikanten verklagt und nun haben die Designerinnen Stellung zu den Vorwürfen ihrer Ex-Mitarbeiter bezogen.

Statement: Mary-Kate und Ashley Olsen von Praktikanten verklagt

Nachdem die Hauptanklägerin behauptet hatte, dass sie niemals für ihre Arbeit bezahlt worden wäre, völlig überarbeitet gewesen sei und viel zu viel Verantwortung übernehmen musste, setzten sich die Olsen-Zwillinge nun zur Wehr. In einem Statement ließen sie verkünden, dass sämtliche Vorwürfe absolute haltlos seien und sie jeden ihrer Mitarbeiter fair und rechtens behandeln würden. Weiter wolle man sich aber nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Firma halte es nicht für nötig, sich vor den Medien zu verantworten sondern wolle dies ausschließlich vor Gericht tun. Die Klage der Praktikanten wird vor dem obersten Gerichtshof in Manhattan, New York behandelt.

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Die Hauptklägerin ist die ehemalige Assistentin im Bereich Design, Shahista Lalani. Laut den Gerichtsunterlagen sagte sie, dass sie 2012 mit den Aufgaben, die ihr die Chefdesignerin des Labels ‘The Row’ gab, absolut überfordert gewesen gewesen sei. Die Zwillinge wären aber immer sehr nett gewesen, als sie in das Büro kamen. Sie erklärte: “Sie sind wirklich liebe Menschen. Sie waren niemals gemein zu jemandem. Sie sind Geschäftsleute. [Aber die Designerin] war wirklich anspruchsvoll. Ich habe die Arbeit von drei Praktikanten gemacht. Ich habe jeden Tag und jede Nacht mit ihr gesprochen. Ich habe um zehn Uhr Abends noch E-Mails bekommen, für den nächsten Tag.” Die Staatsanwaltschaft sucht nach weiteren Opfern, es könnte also zu einer Sammelklage kommen. Schätzungsweise könnten bis zu 40 ehemalige und aktuelle Praktikanten folgen.

Laut dem offiziellem Dokument war Lalani während ihrer 50-Stunden-Woche verantwortlich für die Aktualisierung von Tabellen und das Erstellen von Datenblättern. Sie machte Einkäufe für bezahlte Mitarbeiter, organisierte das Material, machte Fotokopien, nähte, kümmerte sich um die Schnittmuster und andere relevante Aufgaben. Die Praktikantin beschrieb: “Wenn wir gerade nichts zu tun hatten, sagten sie zu uns, ‘Sortiere die Knöpfe dahinten nach Farben’. Du hattest nicht einmal 15 Minuten Pause. Du bist wie ein Mitarbeiter, nur dass du nicht bezahlt wirst. Das ist schon gemein. Andere Praktikanten haben angefangen zu weinen. Ich habe viele von ihnen weinen sehen, als sie Kaffee geholt oder fotokopiert haben.”

Foto. WENN.com