Sonntag, 23. August 2015, 19:52 Uhr

Fack Ju Göhte 2: Dreizehn wurden in Thailand vom Set-Virus dahingerafft

Am 10. September startet in den deutschen Kinos die von Fans heiß erwartete Fortsetzung von ‚Fack Ju Göhte’. Mit u?ber 7,3 Millionen Besuchern war der erste Teil der erfolgreichste deutsche Kinofilm des Jahres 2013.

Fack Ju Göhte 2: Dreizehn wurden in Thailand vom Set-Virus dahingerafft

Die Dreharbeiten in Thailand standen unter keinem guten Stern, immer wieder raffte ein „Set-Virus“ die Darsteller dahin. „Da ging eine kleine Magen-Darm-Epidemie um, die kaum einen verschonte”, erzählt Jella Haase alias Chantal Foto unten). „Wie die meisten von uns hing auch ich mal am Tropf und wurde durchgespült, damit ich am nächsten Tag weiterdrehen konnte.”

Elyas M’Barek war – nach eigener Zählung – „der Dreizehnte im Team“, der vom Virus hingerafft wurde: „Ich landete im Bett, der Arzt kam und verpasste mir eine Spritze, damit ich wieder auf die Beine kam.“

Fack Ju Göhte 2: Dreizehn wurden in Thailand vom Set-Virus dahingerafft

Alwara Höfels, die erneut die junge Lehrerin Caro Meyer spielt, aber inzwischen am altsprachlichen Schillergymnasium unterrichtet, hatte vorgesorgt: „Ich hatte eine eigene Reiseapotheke im Wert von mindestens 500 Euro dabei. Die enthielt alles, was man in diesem Teil der Erde brauchen könnte, und ich habe eifrig ausgeteilt an Menschen, die es nötig hatten.“

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Kreislaufprobleme und Sonnenstiche riefen den Schauspielern fast täglich in Erinnerung, dass Krabi und Unterhaching in unterschiedlichen Klimazonen liegen: „Geist und Körper fahren total runter, wenn sie zugunsten der Dreharbeiten eigentlich hochfahren sollten“, sagt Alwara Höfels. Elyas M’Barek stimmt ihr zu: „Obwohl ich schon wegen ‚Türkisch für Anfänger‘ in Thailand war, habe ich auch diesmal wieder die erbarmungslose Hitze unterschätzt. Mittags knallt die Sonne von oben und die Luft ist feucht und heiß.“

Fack Ju Göhte 2: Dreizehn wurden in Thailand vom Set-Virus dahingerafft

Für die Drehpausen standen Sonnenschirme, Ventilatoren und klimatisierte Zelte sowie Getränke und Kühltücher aus der Eisbox bereit. Selbst Aram Arami alias Burak (Foto oben, links im Bild) stieß an seine Grenzen: „Ich bin zwar ein südländischer Typ und in meinem Heimatland Irak ist es ebenfalls sehr warm, aber irgendwann bekam ich am Set einen Sonnenstich und bin auf einem Stuhl eingepennt. Weil ich nicht mehr ansprechbar war, kam ich ins Krankenhaus.“

Eine unfreiwillige Actionszene ereignete sich übrigens, als die Schauspieler und ein Teil der Crew im Anschluss an einen langen Drehtag im Fischerdorf Ban Ba Kan ins Hotel gebracht werden sollten: „Es war schon dunkel und unser Speedboot fuhr mit voller Geschwindigkeit, als es plötzlich auf eine Sandbank krachte”, erzählt Elyas M’Barek.

„Wer sich nicht festgehalten hatte, flog im hohen Bogen durch die Luft. Der Fahrer versuchte, das Boot von der Sandbank zu befreien, aber weil ihm das nicht gelang, mussten wir alle ins Wasser und das Boot schieben. Das brachte nichts. Über Funk wurde ein anderes Boot gerufen, das uns mit zweieinhalb Stunden Verspätung ins Hotel brachte.“

Übrigens gibt es jetzt einen neuen witzigen Filmausschnitt “Handy aus 2” mit Katja Riemann und Elyas M’Barek. Und auch von Quasselstrippe Chantal gibt es einen neuen Brüller-Clip: “Wir Kinder vom Bahnhof Zoh!”

Fotos: Constantin