Montag, 24. August 2015, 13:36 Uhr

Til Schweiger: Anschlag auf sein Haus vereitelt?

Auf Til Schweiger sollte offenbar ein Anschlag verübt werden. Laut der ‘Bild’-Zeitung war am Sonntagabend (23. August) ein Großaufgebot der Polizei zu dem Haus des Schauspielers in Hamburg ausgerückt, weil Unbekannte offenbar versuchten, sich Zugang zu dem Anwesen zu verschaffen.

Til Schweiger: Anschlag auf sein Haus vereitelt?

Auch ein Hubschrauber mit Nachtsichtkamera soll angefordert worden sein. Angeblich ist ein Kabel der Außenbeleuchtung durchtrennt worden und mindestens ein mutmaßlicher Täter flüchtete von dem Grundstück des 51-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen übernommen. Zuvor soll Schweigers Tochter bereits am Vormittag die Polizei gerufen haben, weil ein Holzzaun auf dem Grundstück angezündet wurde. Die Beamten gehen von Brandstiftung aus, da ein Unbekannter von dem Areal geflüchtet sein soll. Ob Til Schweiger während der Vorfälle zu Hause war, ist derzeit unklar.

Nach dem Feuer soll die Polizei Schutzmaßnahmen ergriffen und am Abend unbekannte Personen im Garten, die die Außenbeleuchtung zerstörten, entdeckt haben. Bislang konnte aber niemand festgenommen werden. Die Polizei befürchtet, dass die Angriffe von Rechtsradikalen ausgingen, da sich der ‘Honig im Kopf’-Star aktuell dafür einsetzt, eine Unterkunft für Flüchtlinge in Osterode im Harz zu bauen.


Til Schweiger muss übrigns beim geplanten Bau einer Flüchtlingsunterkunft in Osterode am Harz möglicherweise auf einen Partner verzichten. Der Mann, der die als Flüchtlingsheim gedachte Kaserne 2014 gekauft habe, wolle sich davon wieder trennen, sagte Schweiger der ‘Frankfurter Rundschau’. “Er ist einfach fertig – nach all den Medienberichten werden seine Kinder in der Schule gefragt, ob ihr Vater ein Gangster ist!” Auch im Magazin ‘Der Spiegel’ äußerte sich Schweiger so. Das Land Niedersachsen müsse sich nun mit ihm einigen. Derzeit würden mehrere Modelle durchgesprochen, sagte Schweiger.

Der erfolgreiche Filmemacher und Schauspieler kritisierte, seine Partner würden “öffentlich diskreditiert, um mich zu treffen”. Das Projekt sei aber “keineswegs ad acta gelegt”. Laut ‘Spiegel Online’ hat nun der Privatinvestor Carsten Jungclaus bestätigt, die Kaserne kaufen zu wollen. (Bang/dpa)

Foto: WENN.com