Freitag, 28. August 2015, 21:50 Uhr

Bundesvision Song Contest: Wird Namika die große Abräumerin?

An diesem Samstag geht in Bremen der „Bundesvision Song Contest 2015“ über die Bühne. Schon im Vorfeld der Veranstaltung zieht das Interesse an den 16 Teilnehmern und ihren Songs spürbar an. Binnen einer Woche verzeichneten die auftretenden Künstler deutliche Zuwächse auf ihren Social Media-Kanälen.

Bundesvision Song Contest: Wird Namika die große Abräumerin?

Dabei gibt die hessische HipHopperin Namika insgesamt die beste Figur ab. Dies ist das Ergebnis einer Sonderauswertung von GfK Entertainment, bei der Daten aus Facebook, YouTube, Twitter und Instagram analysiert wurden. Namika setzt sich übrigens in den Single-Charts in dieser Woche mit „Lieblingsmensch“ auf Platz 3 durch. Sie schafft es damit von 83,39% auf 94,06% zur Nummer 1, was in diesem Fall die größte Steigerung innerhalb der dieswöchigen Top 5 bedeutet.

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Vor allem die Musikvideos der konkurrierenden Songs werden auf YouTube gerne angeklickt. Im Vergleich zur Vorwoche konnten sich Glasperlenspiel, Namika und Wunderkynd am deutlichsten steigern; auch Buddy Buxbaum und PerDu sind beliebt. Auf Facebook bringen sich die Donots, Glasperlenspiel und Namika häufig ins Gespräch, bei Twitter und Instagram überzeugen Namika und Ferris MC.

Für die Sonderauswertung wurden auch die Downloadverkäufe und Musik-Streams der „BuViSoCo“-Titel beobachtet. Hier liegen die beiden Chartsongs „Geiles Leben“ (Glasperlenspiel) und „Bauch und Kopf“ (Mark Forster) deutlich vorne, gefolgt von „Küss mich“ (Madsen) bzw. „Lieber so“ (Yvonne Catterfeld).

Mehr zu Namika: Die 24-jährige Hanan Hamdi (auch bekannt unter dem Künstlernamen Hän Violett) zeigt, dass Rap nicht immer ein Stilmittel bloßer Coolness und Härte sein muss, sondern auch Ausdruck einer sympathischen jungen Frau mit Visionen und Träumen sein kann.? Kombiniert mit ihrem Gesangstalent haucht sie ihren Songs zusätzlich auf charmante Art und Weise Seele ein. Sie liebt die Stille ebenso wie den lauten Bass, das bunte Nachtleben ebenso wie die Geschichten des Alltags. Namikas Liebe zur Vielfalt schlägt sich auch in ihren Soundbildern nieder, die jeweils aus einer Mischung verschiedener urbaner Musikstile entstanden sind. Man hört treffsichere und ehrliche Texte, die von einer Mischung aus Alternative Pop, HipHop-Beats und orientalischen Klängen untermalt werden. Namika spielt mit den Kontrasten aus harten Beats und weichen Klängen und erzeugt dadurch neue sowie dynamische Klangbilder.

Bundesvision Song Contest: Wird Namika die große Abräumerin?

Fotos: Hannes Caspar