Freitag, 28. August 2015, 16:00 Uhr

Charts der Woche: Bon Jovi an der Spitze

Sieben auf einen Streich: Mit „Burning Bridges“ feiern Bon Jovi bereits ihr siebtes Nummer-eins-Album und lösen Saltatio Mortis an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ab.

Charts der Woche: Bon Jovi an der Spitze

Die Rocklegenden, die seit über drei Jahrzehnten auf der Bühne stehen, platzierten sich häufiger als jede andere US-Band in der Hitliste (ganze 599 Mal). Alea der Bescheidene und seine Mittelalter-Gruppe Saltatio Mortis stellen ihren „Zirkus Zeitgeist“ nun auf Rang sechs auf.

Rockig geht es auch an zweiter Stelle weiter, wo Disturbed mit „Immortalized“ ein furioses Comeback und die beste Platzierung ihrer Karriere hinlegen. Das deutsch-schweizerische Frauen-Duo Boy schlägt ruhigere Töne an und markiert mit „We Were Here“ die dritte Position. Rap-Titan Dr. Dre ist doppelt dabei: Sein Solowerk „Compton“ debütiert auf vier, während „Straight Outta Compton“ (von N.W.A.), das bereits 1988 entstand, die 94 erreicht.

Völlig „Grenzenlos“ läuft Joel Brandenstein zu Platz 20 der Single-Charts. Der Popsänger wurde durch YouTube-Videos bekannt und wiederholt den Erfolg seines ersten Charthits „Diese Liebe“. Glasperlenspiel, die am „Bundesvision Song Contest 2015“ teilnehmen, genießen ihr „Geiles Leben“ auf 62. Neben den Baden-Württembergern ist Mark Forster auf 65 dabei, der Rheinland-Pfalz beim „BuViSoCo“ mit „Bauch und Kopf“ vertritt.

Die Top Drei bleibt unverändert: „Sugar“ (Robin Schulz feat. Francesco Yates) führt vor „Astronaut” (Sido feat. Andreas Bourani) und „Lieblingsmensch“ (Namika).

Charts der Woche: Bon Jovi an der Spitze

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und liefern damit ein einzigartiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.