Mittwoch, 02. September 2015, 20:22 Uhr

Leonardo DiCaprio verklagt weiteres französisches Magazin

Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (40) scheint momentan in Klagelaune zu sein. Nachdem sich der Schauspieler – wie berichtet – Anfang Juni bereits mit dem französischen Klatschmagazin ‘Oops!’ anlegte, ist jetzt die ebenfalls französische Zeitschrift ‘Crazy!’ dran.

Leonardo DiCaprio verklagt weiteres französisches Magazin

Das berichtet unter anderem das US-Promiportal ‘Gossip Cop’. Der Klagegegenstand hat sich dabei jedoch fast nicht verändert: Es geht nämlich erneut um seine angebliche Beziehung mit Soul-Sängerin Rihanna (27). Wie berichtet, behauptete die ‘Oops!’ fälschlicherweise, der Schauspieler hätte die Musikerin anscheinend geschwängert und wolle jetzt das Kind nicht einmal als sein eigenes anerkennen. Das Klatschmagazin ‘Crazy!’ machte dagegen mit einem Cover auf, das groß und breit erklärt, DiCaprio und Rihanna “werden zusammenziehen”, eine Geschichte, die erneut nicht den Tatsachen entspricht. Was außerdem seltsam ist: Für beide Blätter ist Frederic Truskolaski verantwortlich. Das ist der gleiche Herausgeber, gegen den DiCaprio zuvor schon erfolgreich gegen die ‘Oops!’ geklagt hatte.

‘Gossip Cop’ sollen jetzt offenbar Gerichtsdokumente der neuen Klageschrift zugespielt worden sein. Darin fordere der Schauspieler angeblich 10.000 Euro Schadensersatz wegen unrechtmäßigen Eindringens in seine Privatsphäre, außerdem noch Ersatz des Anwaltshonorars in Höhe von 3.000 Euro. Nachdem Truskolaski aus der ‘Oops!’-Klage verurteilt wurde, offenbar 8.000 Euro an den Schauspieler zu zahlen, sollen die geltend gemachten Ansprüche der ersten Klageschrift anscheinend große Ähnlichkeit mit der zweiten haben.

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DiCaprio fordere dabei unter anderem angeblich, “die illegale Ausnutzung seines Namens, seines Images, seines Rufes und seiner Privatsphäre für kommerzielle Zwecke” zu beenden. Der Herausgeber des Magazins reagierte jetzt auf die erneute Klage mit dieser Aussage: “Warum bringt Leonardo nicht alle US-Webseiten vor Gericht, die über seine Beziehung zu Rihanna berichtet haben?” Ein Anwalt des französischen Magazins habe dabei gegenüber ‘Gossip Cop’ erklärt, dass er die in Frankreich herrschenden Gesetze für solche Fälle anscheinend als viel zu strikt einstufe. Daher wäre es dort angeblich wohl auch leichter, Klatschblätter zu verklagen. Leonardo DiCaprio hat sich zu der Angelegenheit selbst bisher nicht geäußert. (CS)