Donnerstag, 03. September 2015, 11:15 Uhr

Daniel Radcliffe: "Ich sehe keinen Grund, mehr Energie in Kleidung zu investieren"

Harry Potter liegt lange hinter Daniel Radcliffe. Heute beweist derBritenstar, dass er mehr kann, als Zaubersprüche aufzusagen – zum Beispiel in seiner neuen Rolle als Assistent des berühmten Monster-Bastlers ‘Victor Frankenstein’ (ab April 2016 in den Kinos).

Daniel Radcliffe:  "Ich sehe keinen Grund, mehr Energie in Kleidung zu investieren"

In der heute erscheinenden Ausgabe von GQ Style, dem Fashion-Sonderheft des Männer-Stil-Magazins ‘GQ Gentlemen’s Quarterly’, sagt der erfolgreichste Kinderstar der Kinogeschichte über seine Karriere: „Ob ich etwas bereue? Um Gottes Willen, nein. Es hätte doch nicht besser laufen können für mich.“ Seit seinem zehnten Lebensjahr arbeitet der mittlerweile 26-Jährige täglich, ist leidenschaftlicher Workaholic. „Ich tue nichts lieber als zu arbeiten. Mich strengt das nicht an. Die Dinge, die nebenher laufen, nerven manchmal. Hundert Interviews am Tag zu geben kann anstrengend sein. Aber das gehört dazu.“ Als Jugendlicher drehte der Harry Potter-Star täglich acht Stunden lang und bekam zusätzlich Schulunterricht von einer Privatlehrerin. „Ich fand es nie anstrengend. Ich wollte arbeiten. Zur Entspannung hörte ich allerdings Sex Pistols und New York Dolls.“

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Daniel Radcliffe:  "Ich sehe keinen Grund, mehr Energie in Kleidung zu investieren"

In Sachen Mode hält es der 26-Jährige privat eher leger: „Ich sehe keinen Grund, mehr Energie in meine Kleidung zu investieren als unbedingt notwendig – zumindest wenn ich keine offiziellen Termine habe.“ Seine Anzüge lässt er aber vom Schneider fertigen: „Ich bin kein Snob. Ich würde alles tragen, wenn es mir gefällt. Aber ich bin klein und dünn, und es ist nicht einfach, passende Sachen zu finden. Dann gleich maßschneidern.“ Um in der Öffentlichkeit nicht erkannt zu werden, greift Radcliffe gerne mal zu Verkleidungen, allerdings mit mäßigem Erfolg. Im Juli flog er als Spiderman verkleidet bei der Comic-Con-Messe in San Diego auf: „Erstaunlich, wie wenig so eine Verkleidung nutzt, und wie lächerlich man sich vorkommt, wenn man enttarnt wird.“

Fotos: WENN.com, GQ Style