Montag, 07. September 2015, 8:49 Uhr

Daryl Hannah: Schlechte Drehbücher und keinen Bock auf Promi-Touren

Daryl Hannah hat sich über ihre Rollenangebote beschwert. Die ‘Blade Runner’-Darstellerin konnte 2003 mit ‘Kill Bill: Vol. 1’ ihre Karriere wieder ankurbeln, allerdings sei sie insgesamt recht desillusioniert von der Filmindustrie und ihren Angeboten.

Daryl Hannah: Schlechte Drehbücher und keinen Bock auf Promi-Touren

Auf die Frage im Interview mit dem ‘Style’-Magazin, ob sie seichte Rollen stören, antwortete sie: “Nicht wirklich, weil ich schon eine lange Weile arbeite und ich mittlerweile einfach übersättigt bin. Ich bin auch nicht ehrgeizig oder verzweifelt, dass ich die ganze Zeit arbeiten muss, weil ich viele andere Interessen habe und kreativen Output. Aber es ist schon beleidigend, wenn du ein Stück Müll lesen musst und dir denkst, ‘Bin ich wirklich hier ganz unten geladet? Danke, vielmals’.”

Mehr: Darum verzichtete Daryl Hannah auf Rolle als „Pretty Woman“

Auch die Promotionsphase eines Films hat ihr nie besonders gefallen: “Ich mochte immer das Filmemachen, aber habe mich mit anderen Aspekten des Jobs sehr unwohl gefühlt, wie die Publicity. Ich habe mich nie befriedigt damit gefühlt, dass mich andere Leute angucken, weil sie denken, ich bin gut. Das war unbehaglich und hat mich misstrauisch gemacht, hat mich aber auch etwas selbstbewusster werden lassen. Es erfüllt dich aber nicht mit Glück und Selbstvertrauen, wie die Leute meist denken.”

Foto: WENN.com