Dienstag, 08. September 2015, 15:44 Uhr

Sia: Neue Single war eigentlich für Adele gedacht

Britenstar Adele hat einen Song für ihr neues Album abgelehnt, den sie zusammen mit Sia geschrieben hat. Erst vor kurzem wurden Gerüchte laut, das Stimmwunder (‘Rolling in the Deep’) plane, ihr neues Album ’25’ im November zu veröffentlichen.

Sia: Neue Single war eigentlich für Adele gedacht

Damit erscheint die Platte rund eineinhalb Jahre später als ursprünglich vom Label angekündigt. Ihr letztes Album ’21’ wurde elf Millionen mal verkauft und machte die 27-Jährige 2011 schlagartig zum weltweiten Star. Der Titel ‘Alive’ war eigentlich eine Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen. Nun wird der Song jedoch als Leadsingle des neuen Albums der ‘Chandelier’-Sängerin veröffentlicht werden. Sias siebte Studioplatte trägt den Namen ‘This is Acting’ und erscheint am 26. September. Die 39-Jährige äußert sich folgendermaßen über die Planänderung: “Es ist über [ihr] Leben, also singe ich das Lied aus [ihrer] Perspektive.”

Tatsächlich hat die Australierin einen Großteil ihrer neuen Songs ursprünglich für andere Künstler geschrieben. Dem slowenischen TV-Sender ‘RTV Slovenija‘ erklärte sie: “Ich habe diese Lieder geschrieben und sie [wurden] abgelehnt, aber [sie] schienen gut zu sein, also behielt ich [sie für] mich.”

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Übrigens: Sia Furler ist war es lange Zeit peinlich zuzugeben, dass sie einen Film drehen möchte. Die Songwriterin hat mit ihrem ersten großen Filmprojekt ‘Sister’ angefangen und gab nun zu, dass sie für eine lange Zeit Angst hatte, jemanden von ihren Filmplänen zu erzählen. Es war ihr wichtig, dass die Menschen ihr Vorhaben nicht für ein eitles Projekt einer Sängerin sahen. Bei ihrem kleinem Regiedebüt für das Video zu ihrem Song ‘Chandelier’, bemerkte die 39-Jährige, dass ihr die Regiearbeit liegt.

Die Australierin stellte aber auch fest, dass sie keine technisch begabte Person ist und keine Lust hat sich erst mit einem Schnittprogramm auseinanderzusetzen. “Für mich war der Prozess ganz einfach. Ich habe den Film schon in meinem Kopf, ich habe ihn schon in meinem Kopf aufgeführt und ich habe die Dialoge schon im meinem Kopf. Es ist sehr formatierend. Ich kann mich nicht damit aufhalten lassen, ‘Final Draft’ zu lernen. Ich bin nicht der technische Typ. Wenn ich zum Beispiel singen muss, dann singe ich einfach. Ich möchte die Melodie singen und den Text schreiben. Das dann zu produzieren mag ich nicht, denn das ist sehr technisch. Es macht mir keinen Spaß. Was mir Spaß bringt, ist der kreative Prozess”, erklärte sie dem Musikmagazin ‘Billboard’.

Foto: WENN.com