Dienstag, 08. September 2015, 16:25 Uhr

US-Rap Newcomer Fetty Wap schreibt US-Chartgeschichte

Fetty Wap schreibt derzeit US-Chartgeschichte. Der Mann ist mit aktuell drei Singles in den US Top 20 und wird derzeit als der US-Rap Newcomer des Jahres gehandelt. Nun legt der junge Rapper mit dem Glausauge sein erstes gleichnamiges Album ‘Fetty Wap’ nach.

US-Rap Newcomer Fetty Wap schreibt US-Chartgeschichte

Für den Trap’n’B-Künstler, der mit seinem Durchbruchs-Hit ‘Trap Queen’ an der Seite seiner „Ride or die“-Braut bekannt wurde und den Song in den Pop-Olymp beförderte, indem er ihn erst kürzlich gemeinsam mit dem Pop-Sternchen Taylor Swift performt hat, geht der Hustle immer weiter.

Nun kündigt der Ausnahme-Rapper für den 25. September sein Erstlingswerk an, das er schlicht und ergreifend nach sich selbst benennt.

‘Trap Queen’ ist die Rap-Hymne des Sommers schlechthin: Der Song darf auf keiner guten Party fehlen und wurde in diversen Remixen mit Künstlern wie u.a. Azelia Banks und Flume‘s Studiokollege Naderi veröffentlicht. Zwischenzeitlich wurde der Track mit dreifach Platin ausgezeichnet und stand neben zwei weiteren Singles eben zeitgleich in den US Top 20. Eine Errungenschaft, die nach Eminem (!) kein Rapper mehr bewerkstelligt hat. Nicht schlecht für einen Newcomer! Zudem gewann Fetty Wap den MTV Video Music Award in der Kategorie „Best New Artist“ und stellte bei den diesjährigen BET Awards seinen Hit, einer tanzenden Prominenz von Janelle Monáe bis Rae Sremmurd reichend, live vor. Zu sehen gibt es den Auftritt u.a. auch hier im Video.

Mit seiner wackligen Stimme, ehrlich aggressiven Texten, dichten Trap-Instrumentals und Melodien, etablierte sich Fetty Wap schnell als neuer, aufstrebender Protagonist der US-Rap-Szene. Seine Popularität rührt von seinen Einflüssen, darunter Gucci Mane (sein Name ist eine Hommage an dessen Spitzname ‘Guwap’) sowie anderen Trap-Wegbereitern wie Juicy J von der Three 6 Mafia oder Project Pat. Sein Flow auf „Trap Queen“ erweckt dieselben Gefühle wie die seiner Idole und inspirierte weitere Remixe von Größen wie French Montana, Yo Gotti und Rick Ross. Ein ansehnlicher Karriereverlauf für jemanden, der erst im März 2014 einige Freestyle-Verse von „Trap Queen“ auf SoundCloud stellte.

Willie Maxwell II stammt aus New Jersey – wie schon Redman und Joe Budden. Der Rapper erinnert sich, wie schwierig es war, dort aufzuwachsen und dass „jeder versucht es da herauszuschaffen“. „Da wo ich herkomme, passiert so etwas Leuten einfach nicht“, kommentiert Fetty Wap seinen kometenhaften Aufstieg. „Viele bekommen erst gar nicht so eine Chance. Also werde ich so lange Superstar sein, bis mein Stern erlischt.“

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Fotos: Warner Music