Donnerstag, 10. September 2015, 11:17 Uhr

Robert Pattinson: "Ich bin auch mit kleinen Dingen zufrieden"

Als Vampir Edward Cullen ist Robert Pattinson in den “Twilight”-Verfilmungen berühmt geworden. Seit drei Jahren sieht man ihn eigentlich nur noch in Charakterrollen und Independentfilmen, wie zum Beispiel in der Biopic “Life”.

Robert Pattinson: "Ich bin auch mit kleinen Dingen zufrieden"

Darin verkörpert er den Fotographen Dennis Stock, der James Dean 1955 kurz vor dessen Tod porträtierte und den Schauspieler mit seinen Bildern unsterblich machte. Im Interview mit ‘Cosmopolitan’ spricht Schauspieler Robert Pattinson ganz offen über die Vor- und Nachteile des Berühmtseins und dass er nie berühmt werden wollte: “Ich bin auch mit kleinen Dingen zufrieden. Je bekannter ich wurde, desto mehr wollte ich mich verstecken.” Zu Twilight-Zeiten zerrten viele Leute an ihm und wollten dem Schauspieler sagen, wer er sei: “Ich wusste das damals selbst noch nicht, ehrlich gesagt, weiß ich es bis heute nicht!” Der ganze Hype hat ihn damals irritiert: “Heute ist das besser”, erklärt er, “die ‘Twilight’-Fans sind älter geworden und ich dadurch entspannter.”

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Viele aus der Branche werden seiner Meinung nach irgendwann komisch. Auf die Frage, ob er selbst durch seine Bekanntheit sonderbar geworden sei, antwortet der Brite: “Ich war es schon immer. Sobald ich mich mit mehr als einer Person unterhalten soll, wird es schwierig.” Small Talk auf großen Veranstaltungen ist für ihn die Hölle. “Das Verrückte ist, dass viele Bekanntheit mit Selbstsicherheit gleichsetzen.” Durch seine Rolle als Fotograf habe er gelernt, dass eine Kamera um den Hals Sicherheit und einen Grund gibt, an einem bestimmten Ort zu sein: “Ich glaube, ich werde ab sofort immer eine bei mir tragen.”

Der Schauspieler erinnert sich an eine Situation, bei der er sich beim Hotdog essen mit Senf bekleckert hat, dort bemerkte er erstmals, dass er berühmt ist: “Normalerweise wäre mir das total unangenehm gewesen, aber alle um mich herum trällerten: ‘Hey, das ist voll okay!’ Fast so, als hätte ich etwas ganz tolles getan. Von da an war mir klar: Ab sofort kann ich tun, was immer ich will.”

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Fotos: WENN.com, Square One