Donnerstag, 17. September 2015, 9:43 Uhr

Daniel Brühl rastet immer mal wieder aus

Die Zeit des netten Typen von Nebenan scheint ein Ende. Jetzt rückt auch Daniel Brühl sein Image gehörig zurecht. “Ich zähle zu den Männern, die schnell auf 180 sind. Es gibt leider viele Alltagssituationen, die mir auf den Sack gehen”, gibt er in der neuen Ausgabe des Magazins ‘GalaMEN’ zu.

Daniel Brühl rastet immer mal wieder aus

“Ein gutes Beispiel ist der Straßenverkehr. Ich glaube, ich bin ein ziemlich asozialer Teilnehmer. Ich kann relativ schnell richtig aggressiv werden. Privat, aber auch bei der Arbeit.”

Vor sich hinpöbeln würde er eigentlich ständig, selbst bei nichtigen Anlässen. “Das ist manchmal richtig albern, über was für Kleinigkeiten ich mich aufregen kann. Zum Glück geht es bei mir nie so weit, dass ich anderen Menschen gegenüber physisch aggressiv werde. Bei Gegenständen ist das allerdings anders. Neulich erst habe ich in meiner Wohnung eine Vase zertrümmert. Ich war so wütend, dass ich meinen Schlüssel nicht mehr gefunden habe. Solche Situationen machen mich wahnsinnig.”

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Daniel Brühl rastet immer mal wieder aus

Immer häufiger, so Brühl, werde zudem sein Status als wiedererkennbarer Prominenter zum Problem und damit zum Anlass für großen Unmut. “Es gibt zunehmend distanzlose und dummdreiste Menschen, die meinen, dass man als Prominenter zum Allgemeingut gehört.”

Da machen Fans ungefragt Selfies oder streichen dem 37-Jährigen wie selbstverständlich durchs Haar. In solchen Situationen reagiert Brühl mit eindeutigen Worten. “In wahren Psycho-Momenten fällt es mir allerdings verdammt schwer, höflich zu bleiben: Wenn dir fremde Menschen plötzlich aufdrücken wollen, dass du dich mit ihnen beschäftigst. Wenn sie dir in der Kneipe einfach ein Bier hinstellen und dann eine ausgiebige Unterhaltung erwarten. Das sind Augenblicke, in denen ich manchen Leuten nur zu gerne eine knallen würde.”

Fotos: WENN.com, Gruner+Jahr/Gala Men