Sonntag, 20. September 2015, 14:34 Uhr

Winehouse: "Es ist nicht die Wahrheit, dass Amy ein Junkie war"

Amy Winehouse glaubte nicht, dass sie älter werde als 27. Die Sängerin verstarb 2011 im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung. Laut Asif Kapadia, dem Regisseur der Filmdokumentation ‘Amy’, die weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, habe die Musikerin ihren Freunden zuvor gesagt, dass sie ein weiteres Jahr nicht überstehen würde.

Winehouse: "Es ist nicht die Wahrheit, dass Amy ein Junkie war"

In der ‘Page Six’-Kolumne der ‘New York Post’ schrieb der Filmemacher diesbezüglich: “Ich habe mit mehreren Menschen gesprochen, die gesagt haben, dass Amy ihnen kurz vor ihrem letzten Geburtstag gestanden habe, nicht daran zu glauben, älter als 27 zu werden. Das wird zu einer mentalen Blockade für Künstler.” Die Dokumentation sorgte auch deshalb für Aufsehen, da die Alkohol- und Drogensucht der Künstlerin in den Fokus rückte.

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Juliette Ashby, die beste Freundin von Winehouse, wehrte sich dagegen und erklärte: “Es ist nicht die Wahrheit, dass Amy ein Junkie war. Sie verdient es nicht, als solche in Erinnerung zu bleiben. Es ist nicht gerecht. Ich möchte, dass die Menschen meine Freundin genauso feiern, wie ich es tue. Jeder sieht sie und denkt gleich an die furchtbaren Dinge, die ihr passiert sind. Ich möchte, dass sich die Menschen darauf konzentrieren, dass sie ein wunderbares Leben hatte. Am Ende hatte sie Klarheit. Sie hat das Leben geliebt und war sehr glücklich und nicht anders als alle anderen auch.”

Foto: Danny Clifford/Hottwire.net/WENN.com