Samstag, 26. September 2015, 19:05 Uhr

Micaela Schäfer über das "Casting des Todes" und Abi-Pläne

Was aussieht wie ein Unfall ist in Wahrheit eine Szene aus dem neuen Kurzfilm ‘Casting des Todes’. Der trashige Horror-Streifen handelt von einem Casting für eine Cocktailshow, für die ein Model (Micaela Schäfer) vorspricht.

Micaela Schäfer über das "Casting des Todes" und Abi-Pläne

Während der Aufnahmen geschehen mit dem Model und der Crew seltsame Dinge. Die Handlung steigert sich zu einem blutigen Massaker… Für Micaela Schäfer waren es „die brutalsten Nacktszenen die ich je gedreht habe“. „Wir würden gerne mit Micaela auch im Spielfilm ,Der Teufel in mir’ zusammenarbeiten“, so Regisseur Ezra Tsegaye, ” da wir überrascht und begeistert waren von ihrer Professionalität vor und hinter der Kamera.“

klatsch-tratsch.de-Horrorfilm-Expertin Geraldine hat mit Micaela Schäfer geplaudert über den Film, ihre Beauty- und beruflichen Pläne, sowie über eine Familiengründung und ihren Allerwertesten…

Wie lang hast du für dein Styling gebraucht? Du hast ja nur einen Rock an, aber es sieht doch sehr aufwendig aus oder?
Meine Bodypainterin hat ca. zwei Stunden gesprüht, danach noch Haare und Make-Up, insgesamt vier Stunden. Man würde denken, das geht schnell, da ich ja nur einen Rock an habe, aber dem war nicht so (lacht). Nackt ist nicht gleich nackt und ich wollte mir wieder etwas einfallen lassen, dass zu dem Event für den Film heute passt.

Wie bist du an die Rolle gekommen?
Ich hab schon zwei Filme gedreht, ‘Seed 2’ und ‘La Petit Mort 2’. Ich habe auch noch acht weitere abgedreht, diese kommen jetzt nach und nach raus. Schauspielerei hat mich immer schon interessiert, aber ich mag prägnante Rollen wie Leichen oder Mordopfer. Ich möchte auch nicht viel Text haben. Ich habe eine Abneigung gegen Textelernen. Das habe ich schon in der Schule gehasst. Wenn ich eine Anfrage für einen Film bekomme, dann sage ich immer “toll danke, darf ich auch Brüste zeigen und wenn ich kaum Text habe, noch besser.” Ich will keine super Schauspielerin werden. Ich bin Reality Star und ich verstelle mich ungern.

Worum geht es in dem Film?
Es geht um zwei Filmemacher, die mich casten und während des Castings, welches sie mitfilmen, sehen sie durch eine der beiden Kameras andere Dinge, als sie in real in dem Moment passieren. Das ist aber nur ein kleiner Teil von einem großen Film, der demnächst gedreht wird.

Wirst du zermetzelt?
Ja ich werde sogar ziemlich brutal zermetzelt. Wir hatten eine ziemlich aufwendige Maske. Ich hatte Glasscherben in der Brust und ich wurde erdrosselt. Es sieht sehr echt aus.

Man sagt, du möchtest optisch noch mehr nachhelfen in Richtung Kim Kardashian?
Nein, nur den Po etwas größer, aber nicht so groß wie ihrer. Angepasst an mein Gewicht- ich wiege nicht so viel wie Frau Kardashian.

Man sagt ja, der Arsch ist der neue Busen. War sie dein Vorbild für deinen Po?
Sie hat einfach Rundungen wieder angesagt gemacht und das finde ich toll. Mittlerweile machen Chirurgen mehr Pos als Brüste. Es ist super, dass man als Frau wieder Rundungen haben darf, sie hat es einfach wieder “in” gemacht wie J.Lo oder Beyonce.

Wirst du von deinem Management geleitet? Bringst du dich selbst auch ein?
Mein Manager und ich sind ein Team. Wir arbeiten Hand in Hand, aber natürlich bringe ich auch viel Kreativität ein. Ich produziere z.B meine Kalender und Filme selbst, ich überlege mir all meine Outfits selbst. Die Nacktheit präsentiere natürlich ich (lacht), denn ich bin ja die Nacktschnecke.

Micaela Schäfer über das "Casting des Todes" und Abi-Pläne

Denkst du manchmal darüber nach, ob du deinen jetzigen Job in zehn Jahren auch so machen kannst?
Ich blende das aus. Ich bin kein Mensch der sich denkt “Oh Gott was ist in zehn Jahren?” Wer weiß, vielleicht sehe ich in zehn Jahren noch so geil aus, dann ziehe ich mich auch noch aus. Vielleicht mache ich auch Teleshopping oder eine eigene Dessous-Linie oder auch Sex Toys.
Ich könnte mir auch vorstellen mein Abi nachzuholen und Sexualtherapie zu studieren. Ich möchte auf jeden fall etwas im Erotikbereich machen.

Dadurch, dass du dich sehr offenherzig präsentierst, ist es doch schwierig Männer kennenzulernen, oder? Leidest du vielleicht auch darunter oder ist dir das egal, weil du jetzt einen Freund hast?
Ich bin mit meinem Freund seit drei Jahren zusammen, leider ist er heute nicht hier. Männer flirten mich nicht an, mit mir will keiner Kinder zeugen, eine Familie gründen oder eine Beziehung führen. Ich mache Männern Angst, da ich ein totaler Workaholic bin. Mein Freund sagt immer “du fickst deinen Job öfters als mich”. Ich gehe einfach so ab, wenn es um meinen Job geht. So gehe ich im Bett nicht ab. Ich liebe meinen Job. Ich habe so lange dafür gekämpft.

Wünschst du dir eine Familie?
Ja, auf jeden Fall. Mindestens ein Kind, aber ich werde spät Mutti, deshalb habe ich überlegt, meine Eizellen einfrieren zu lassen. Ich muss ja schließlich arbeiten. Ich habe weder einen reichen Mann, noch komme ich aus einer reichen Familie.

Micaela Schäfer über das "Casting des Todes" und Abi-Pläne

Fotos: klatsch-tratsch.de/Ferdinand Panse