Samstag, 03. Oktober 2015, 9:38 Uhr

Andrew Garfield: Seinen Ruhm fand er unerträglich

Andrew Garfield fühlte sich mit der Aufmerksamkeit, die er durch ‘The Amazing Spider-Man’ bekam, total unwohl. Der 32-jährige Schauspieler gab nun zu, dass obwohl er Reichtum und Ruhm immer als verführerisch wahrgenommen hatte, seine Rolle in dem Blockbuster, die er erstmals 2012 verkörperte, alles veränderte.

Andrew Garfield: Seinen Ruhm fand er unerträglich

“Ich habe auf der Schauspielschule angefangen, hatte zu kämpfen, machte einen Haufen seltsamer Jobs, wie beispielsweise bei Starbucks, wo ich Tische abwischte und hatte einen sehr schönen Start am Theater, hungernd im besten Sinne. Mit der Arbeit war es wie mit dieser alchemistischen Gold-Sache, nach der ich suchte und lechzte”, erklärte US-Amerikaner und eröffnete, “Ja und dann verschob sich etwas mit dieser ‘Spider-Man’-Sache. Es war ein Charakter, den ich schon mein ganzes Leben lang spielen wollte und nicht eine Faser von mir war teilnahmslos. Aber mit dieser Aufmerksamkeit, die mir wegen des Jobs zu Teil wurde, fühlte ich mich unglaublich unwohl. Das hatte nichts mit mir zutun, sondern es war diese Idee eines Prominenten.”

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Trotz seines Mega-Erfolgs fühlt sich der Brite, der mit Schauspielerin Emma Stone zusammen ist, noch immer unsicher und versucht, sich selbst zu finden. “Es ist so, wie ‘Oh, f**k! Mein Leben ist jetzt toll!’ Aber eigentlich habe ich immer noch meine ganz eigenen Probleme, bin unsicher und ängstlich, weiß nicht genau, wer ich bin”, verriet er dem ‘New York’-Magazin weiter. “Prominent ist die neue Religion, soweit ich das sehen kann, mit Geld, Macht und Status. Das ist alles der gleiche Hut – die verführerischen Kräfte des Bösen, wirklich. Ich kämpfe jeden Tag mit dieser Frage. Wer bin ich? Habe ich irgendwas zu sagen?”

Foto: Michael Wright/WENN.com