Sonntag, 04. Oktober 2015, 18:15 Uhr

Chiwetel Ejiofor: Sein Name half bei der Karriere

Chiwetel Ejiofor, der ab 8. Oktober in ‘Der Marsianer’ zu sehen ist, glaubt, dass sein Name ihm bei seiner Karriere geholfen hat. Dem 38-jährigen Schauspieler, der in London geboren wurde, dessen Eltern jedoch aus Nigeria stammen, wurde zu Beginn seiner Karriere geraten, doch seinen Nachnamen zu ändern, um zu vermeiden, dass ihm ausschließlich afrikanische Rollen angeboten würden.

Chiwetel Ejiofor: Sein Name half bei der Karriere

Das lehnte er jedoch rigoros ab und glaubt heute, dass ihm sein Name sogar Türen öffnete. “Ich konnte nicht verstehen, was das Problem war. Ich meine, versuch es doch erstmal. Sie schienen zu glauben, dass es negativ wäre, aber es ermöglichte mir in Afrika, England und den Staaten zu arbeiten.” Obwohl der Star schon mit 15 Jahren auf der Theaterbühne stand, hätte er niemals gedachte, einmal ein großer Filmstar zu werden. “Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Chance bekommen würde, ein Filmschauspieler zu werden. Mein Fokus lag darauf, zu versuchen, in die ‘Royal Shakespeare Company (RSC)’ oder ins ‘National Theatre’ zu kommen. Der Gedanke, ein Star zu werden, kam mir nie in den Sinn”, erklärte er im Interview mit dem ‘Red’-Magazin.

Ejiofors Mutter war zu Beginn generell nicht überzeugt von den Ambitionen ihres Sohnes. “Ich hatte gute Noten, also wollte sie, dass ich am Ende auf die Uni gehe. Aber mit 15 war ich ganz schön stur und anstrengend. Ich hatte ein Stipendium für MALDA und meinte, ich würde mich selbst damit und mit diesem Job versorgen. Das waren vollendete Tatsachen.” Die Schwester des ’12 Years A Slave’-Stars, Zain Asher, ist Nachrichtensprecherin bei ‘CNN’ – ein Job für den der Brite nicht gemacht wäre. “Ich bin zu sensibel für das, was meine Schwester macht. Sie interagiert mit der Realität der sozialen und politischen Welt. Das würde mich verrückt machen.”

Foto: WENN.com