Montag, 05. Oktober 2015, 21:20 Uhr

Andreas Bourani über seine Rolle in „Hotel Transsilvanien 2“

Andreas Bourani (31) kann nicht nur singen und ist Coach bei ‚The Voice Of Germany’, er ist auch Synchronsprecher im Animationsfilm ‚Hotel Transsilvanien 2’. Darin leiht er Johnny seine Stimme, dem menschlichen Sohn von Dracula.

Andreas Bourani über seine Rolle in „Hotel Transsilvanien 2“

Es ist bereits sein zweites Mal als Synchronsprecher. Im Januar erst war er in der Rolle des Fred in dem animierten Roboter-Spaß ‚Baymax-Riesiges Robowabohu’ zu hören. In ‚Hotel Transsilvanien 2’ ist Bourani als Johnny mit der Vampirin Mavis verheiratet, die von Palina Rojinski (30) gesprochen wird. Beide haben darin den Sohn Dennis, wobei Johnny als Familienvater zwischen zwei Welten steht – der Vampirwelt und der menschlichen Welt. Nachdem Andreas Bourani sich nun bereits zum zweiten Mal als Synchronsprecher betätigt hat, liegt die Frage nahe, was ihn daran fasziniert.

Dazu verriet er im Interview mit dem Berliner Radiosender ‚Energy’: „Singen und sprechen, das liegt ja schon nahe beieinander. Das hat beides mit der Stimme zu tun. Ich fand das immer toll – ich liebe Kino, filme selbst und gehe gern ins Kino und schaue mir gerne Filme an. Ich fand das eben immer spannend. Gerade die Animationsfilme werden immer besser.”

Andreas Bourani über seine Rolle in „Hotel Transsilvanien 2“

Er liebe ja schauspielern, so Bourani weiter, aber er könne ja nicht schauspielern: “Ich bin ja Sänger, bin Musiker und das ist eine gute Zwischenlösung. Mit der Stimme muss man eben auch spielen und das finde ich spannend.“ Wer aber denkt, Synchronsprechen macht man mal so nebenbei wird enttäuscht: „Das ist gar nicht so einfach“ verriet der 31-Jährige.

„Man steht dann da und hat diesen kleinen Würfel, der von links nach rechts geht und dann muss man genau in dieser Zeit den Satz sagen, den die Figur dann sagt. Es macht natürlich totalen Spaß aber es ist auch irre, wie man da noch mal aus sich raus muss. Man denkt, man macht schon riesige Gesten im Studio […] und man denkt, man hat schon alles gegeben. Dann kuckt man sich aber das Bild an und sieht die Sprache und denkt: Das ist noch lang nicht so intensiv. Man kann noch viel mehr geben.“ Bei manchen Szenen gab der Musiker dann sogar so viel Gas, dass er ins Schwitzen kam. Das Ergebnis wird jeder dann ab dem 15. Oktober im Kino bewundern können. (CS)

Fotos: SonyPictures