Montag, 05. Oktober 2015, 16:49 Uhr

Kirsten Dunst: "Kino ist out. Die Kreativen strömen zum Fernsehen"

Hollywoodstar Kirsten Dunst zieht es vor, für Fernsehproduktionen hinter der Kamera zu stehen. Im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Guardian’ sprach die ehemalige ‘Spider Man’-Darstellerin darüber.

Kirsten Dunst: "Kino ist out. Die Kreativen strömen zum Fernsehen"

“Leute gehen nur noch ins Kino, wenn es ein Event ist. Also ist die Filmindustrie sicherlich ein seltsamer Platz und die kreativen Leute strömen zum Fernsehen.” Ihrer Meinung nach würden zur Zeit einfach zu viele Filme gemacht werden. Das Problem sei, dass alles zu überlaufen sei: “So viele von ihnen gehen verloren. Zu viele Köche in der Küche – das Studio bearbeitet ihn, die Produzenten überarbeiten ihn, auch der Regisseur überarbeitet ihn. Aber jeder hinterlässt Spuren, also wessen Film ist es am Ende des Tages?”

Mehr: Sind Kirsten Dunst und Garrett Hedlund etwa verlobt?

Die Schauspielerin habe deswegen das Gefühl, dass die Filme mehr und mehr zum Einheitsbrei werden würden. Diese Entwicklung ginge auf Kosten der Kreativität. Genau deshalb hätte sie auch ihren Blick in Richtung TV gerichtet: “Eine Fernsehshow zu machen ist viel, viel härtere Arbeit als einen Film zu machen, weil man zehn Seiten am Tag macht. Man bekommt nicht so viele Einstellungen. Und meine Figur hört nicht zu reden auf.”

Schon bald ist die Blondine als Peggy Blomquist in der amerikanischen Krimiserie ‘Fargo’ zu sehen. Die zweite Staffel startet in den USA am 12. Oktober.

Foto: WENN.com