Dienstag, 06. Oktober 2015, 17:59 Uhr

Joko Winterscheidt legt zum Thema der Saison nach

Spaßvogel Joko Winterscheidt wehrt sich gegen Fremdenfeindlichkeit. Der Moderator hatte zusammen mit seinem Kollegen Klass Heufer-Umlauf bereits vor wenigen Monaten deutlich gemacht, kein Verständnis für Hass auf Flüchtlinge zu haben und keine Fans zu wollen, die sich gegen Ausländer stark machen.

  Joko Winterscheidt legt zum Thema der Saison nach

Nun hat sich der Moderator (auf unserem Foto beim Oktoberfest in München mit Frauenmschwarm Elyas M’ Barek) mit erneut zu Wort gemeldet und mit seinem neuen Facebook-Profilbild an die Thematik erinnert. Auf dem Schwarzweiß-Foto hält er ein Schild hoch, auf dem Artikel 14 des deutschen Grundgesetzes zitiert wird: “Jeder hat das Recht auf Asyl.” Negative Kommentare ließen nicht lange auf sich warten. Dagegen setzte sich der 36-Jährige mit einer ausführlichen Stellungnahme zur Wehr: “Meine lieben ‘Freunde’ hier auf Facebook. Mein Profilfoto bleibt. Da könnt ihr noch so viele Hassmails schreiben! Und noch was, es ist keine Kampagne für das dt. Grundgesetz, sondern eine für Menschenrechte, die ich unterstütze. Ja, auch Menschenrechte gibt es. Und im GG ist es von mir aus Artikel 16a, der einem das Recht auf Asyl einräumt.”

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Weiter heißt es: “Die Menschenrechte der UN führen dieses Recht allerdings unter Artikel 14. Deshalb macht dieses Schild in meinen Händen Sinn!!! Also, sagt mir nicht, wie dumm ich bin und vor welchen Karren ich mich spannen lasse. Vor keinen nämlich. Ich unterstütze diese Kampagne aus vollem Herzen und bei Verstand. Zwei Dinge, die den Meisten hier fehlen. Macht euch schlau und erspart mir eure hetzerischen Mails und bitte entfolgt mich. Wenn ihr kein Verständnis für Menschen in Not aufbringen könnt, will ich mit euch nichts zu tun haben…”

Foto: Starpress/WENN.com