Samstag, 10. Oktober 2015, 14:18 Uhr

Andreas Bourani über seinen neuen Job bei "The Voice of Germany"

Andreas Bourani (31) ist bekanntlich „der Neue“ unter den Coaches von ‘The Voice of Germany‘, aber alles andere als zurückhaltend, wenn es darum geht, die Talente in sein Team zu holen. Vor allem mit Rea Garvey liefert der Sänger sich das ein oder andere hitzige Duell.

Andreas Bourani über seinen neuen Job bei "The Voice of Germany"

Im ProSieben-Interview erklärt er die Komplexität und Schwierigkeit der Blind Auditions aus Coach-Sicht, was seine größte Überraschung war und was ihm auf dem Weg zu seinem musikalischen Erfolg geholfen hat.

Du bist der Neue unter den Coaches, wie hat dich die Konkurrenz aufgenommen?
Wir haben alle Respekt voreinander. Ich wurde sofort in die Familie aufgenommen, aber auch gleich hart rangenommen – da gab es keine Gnade. (lacht) Und es macht total Spaß, sich etwa mit Rea zu kabbeln. Er ist ja der Dienstälteste und erfahrenste Coach in der Runde. Ich habe auf jeden Fall eine tolle Zeit.

Wie war es zum ersten Mal im Stuhl zu sitzen und nur Stimmen zu hören?
Das ist schon eine echte Herausforderung! Manchmal denkt man, da singt eine Frau, aber dann ist es doch ein Kerl. Es gilt, auf so viel zu achten: Wie intoniert das Talent? Was kann man mit der Stimme machen? Ist da Potential um daran weiterzuarbeiten? Wie gut ist die Performance? Und dann natürlich der Moment, wenn man sich umdreht: Wie passt alles zusammen? Wie ist die Präsenz? Da kommen so viele Sachen zusammen. Ich glaube, deswegen macht es so viel Spaß.

Andreas Bourani über seinen neuen Job bei "The Voice of Germany"

Was willst du deinen Talenten in den Coachings mit auf den Weg geben?
Ich will sie fit machen, dass sie ihre Ängste verlieren, dass sie Spaß daran finden, auf der Bühne zu stehen. Das muss pure Freude sein, das ist ihr Moment! Ich sage mir das auch immer, wenn ich auf die Bühne gehe. Lampenfieber ist ganz normal. Aber diesen Spaß zu haben und zu genießen, dass von so vielen tausenden Talenten sie die Möglichkeit haben, jetzt hier auf dieser Bühne zu stehen. Jeder der jetzt dabei ist, hat die Chance „The Voice of Germany“ zu werden, eine Karriere zu machen, Alben zu verkaufen, Konzerte zu spielen. Den Traum zu leben, den wir als Coaches leben. Das dürfen sie nicht vergessen.

Was bedeutet für dich Erfolg mit der Musik?
Natürlich ist es toll, eine Nummer Eins zu landen. Das habe ich mit „Auf Uns“ letztes Jahr auch sehr genossen. Aber der tatsächliche Erfolg ist, wenn die Arbeit aufgeht. In meinen Songs schreibe ich Geschichten auf, die ich selbst erlebt habe und Dinge, die mich bewegen. Und es gibt eine Menge Fans, die mir erzählen, was die Songs mit ihnen machen, was sie für Geschichten erleben. Wenn ich merke, dass diese Idee, die ich hatte, andere inspiriert, das ist für mich der größte Erfolg, den man haben kann.

Andreas Bourani über seinen neuen Job bei "The Voice of Germany"

Übrigens: Andreas Bourani sagt „Hey“ und geht 2016 auf große Arena-Tournee. Insgesamt 17 Termine in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz stehen von Mitte Januar bis Mitte Februar auf dem Terminplan.

Um die Wartezeit zu verkürzen, erscheint sein Album „Hey“ bereits am 30. Oktober als Live-CD, -DVD, Limited Fan Edition und auf Blu-ray. Das sind über 100 mitreißende Minuten emotionaler, eingängiger, selig machender Musik, mit einem Andreas Bourani, der mittlerweile auch ein großartiger Entertainer geworden ist, und seine Band souverän durch die Show geleitet, ein Set, welches mit „Hits“ gespickt ist. Mit Doppel-Platin wurde das Studio-Album „Hey“ für mittlerweile für über 400.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet.

Andreas Bourani über seinen neuen Job bei "The Voice of Germany"


Fotos: ProSieben/SAT.1