Mittwoch, 14. Oktober 2015, 14:27 Uhr

Meryl Streep wird Präsidentin der Berlinale 2016

ie US-amerikanische Schauspielerin und dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep wird Jury-Präsidentin der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Der Hollywoodstar übernimmt damit erstmalig in seiner langjährigen Karriere die Jurorenaufgabe bei einem Filmfestival.

Meryl Streep wird Präsidentin der Berlinale 216

„Meryl Streep ist eine der kreativsten und facettenreichsten Filmkünstlerinnen. Unserer Begeisterung für ihr herausragendes Talent haben wir 2012 mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk Ausdruck verliehen. Nun freue ich mich, dass sie nach Berlin zurückkehrt, um mit ihrer künstlerischen Erfahrung den Vorsitz der Internationalen Jury zu übernehmen“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. „Jede Gelegenheit zu diesem Festival zurückzukehren ist fantastisch, doch der Juryaufgabe sehe ich mit besonders großer Freude und Spannung entgegen. Die Verantwortung ist fast etwas einschüchternd, da ich noch nie Präsidentin von irgendetwas gewesen bin. Ich hoffe, ich kann an den Standard der hervorragenden Jurys der vergangenen Jahre anknüpfen. Ich bin dankbar für diese Ehrung“, kommentiert Meryl Streep ihre Jury-Präsidentschaft.

Meryl Streep wirkte in mehr als 40 Filmen mit und gilt als eine der talentiertesten und vielseitigsten Schauspielerinnen weltweit. Sie erhielt zahllose Preise und Nominierungen, inklusive ihrer beispiellosen 19 Oscar-Nominierungen. Dreimal gewann sie den begehrten Preis. Insgesamt acht Mal wurde sie mit dem Golden Globe ausgezeichnet, weitere 21 Mal erhielt sie eine Nominierung.

Streep war mehrfach zu Gast bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin: 1999 erhielt sie eine Berlinale Kamera und 2003 gewann sie zusammen mit Julianne Moore und Nicole Kidman den Silbernen Bären als Beste Darstellerin für The Hours. 2006 war sie mit der Ensemble-Komödie Robert Altman’s Last Radio Show erneut im Berlinale Wettbewerb. 2012 widmete die Berlinale ihr eine Hommage und zeichnete sie mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk aus.

Foto: WENN.com