Freitag, 16. Oktober 2015, 19:07 Uhr

Blink-182-Schlagzeuger Travis Barker wollte sich umbringen

Heute gehe es ihm seinen Angaben zufolge wieder richtig gut. Blink-182-Schlagzeuger Travis Barker (39) wäre aber 2004 in seinem Leben anscheinend an einem solchen Tiefpunkt angelangt, dass er sogar Selbstmordgedanken hatte.

Blink-182-Schlagzeuger Travis Barker wollte sich umbringen

Das verriet der Freund von Rita Ora (24) jetzt in einem Promo-Interview mit dem US-Musikmagazin ‚Billboard’ zu seiner neuen Biografie ‚Can I Say: Living Large, Cheating Death, And Drums, Drums, Drum’. Das Buch kommt am 20. Oktober heraus. Seit acht Jahren halte er sich nun schon von harten Drogen fern. Vor 11 Jahren war er aber noch stark abhängig von dem Schmerzmittel Oxycodon. Der regelmäßige Konsum hatte sogar schon seine Knochen angegriffen: „Die waren so spröde von dem vielen Schlucken der Tabletten. Ich hatte diesen Moment, als ich auf einer Europatour war und mich mit einem Müllcontainer identifizierte. Und ich war darauf nicht stolz. Ich war darüber erschrocken.“

Aber das war noch nicht alles. Zwei Tage vor Tourbeginn ging es ihm mental so schlecht, dass er Hilfe bei seinem Bandkollegen Mark Hoppus (43) suchte: „Ich musste ihn anrufen und sagte, Hey Mann. Ich habe eine Borderline-Störung und bin selbstmordgefährdet. Ich werde verrückt. Ich muss nach Hause […] und meinen Kopf klar kriegen.“

Seine zwei Kinder Landon (12) und Alabama Luella (9) aus seiner zweiten Ehe mit Playmate Shanna Moakler (2004 bis 2008) hätten ihm die Kraft gegeben, drogenfrei zu werden und seine Karriere weiterzuverfolgen. Jetzt wäre der Musiker, der 2008 einen Flugzeugabsturz überlebte, endlich „an einem viel besseren Stadium in seinem Leben“ als je zuvor. Da bleibt nur zu hoffen, dass diese Phase auch weiterhin andauert…(CS)

Blink-182-Schlagzeuger Travis Barker wollte sich umbringen

Fotos: Pacific Coast News/WENN.com, William Morrow