Sonntag, 18. Oktober 2015, 10:52 Uhr

Andrew Garfield: "Alles, was zählte, war eine akademische Laufbahn"

Andrew Garfield hat sich in der Schule wertlos gefühlt. Der Schauspieler, der seit längerer Zeit mit Emma Stone zusammen ist, hat gestanden, dass er sich als Teenager verloren gefühlt habe, da er keine akademische Karriere machen wollte.

Andrew Garfield: "Alles, was  zählte, war eine akademische Laufbahn"

Stattdessen habe er seine Berufung gefunden, als er zum ersten Mal auf einer Bühne stand: “Ich habe mich als Jugendlicher einsam gefühlt, weil ich mit dem ganzen Schulsystem nicht klar kam. Alles, was dort zählte und wertgeschätzt wurde, war eine akademische Laufbahn. Du solltest Arzt oder Anwalt oder Geschäftsmann werden. Andernfalls haben sie dich als wertlos angesehen. Ich habe also nicht wirklich hineingepasst. Dann bin ich zum ersten Mal in einem Theaterstück von der Schule aufgetreten und habe plötzlich Freude und einen Sinn gespürt. Mein ganzer Körper dachte: ‘Oh, ich habe etwas gefunden, das sich wirklich wie ein Teil von mir anfühlt und das ein Teil meines Lebens wird.'”

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Der Schauspieler ist davon überzeugt, dass jeder, unabhängig von seinem Beruf, erfolgreich werden kann, solange man nur sich selber treu bleibt. Gegenüber dem ‘Hello!’-Magazin erklärte er: “Für mich bedeutet, erfolgreich zu sein, wenn man sich selber treu bleibt. Du kannst dabei Schauspieler, Musiker, Arzt oder Anwalt sein. Du kannst ein Kellner sein und großartigen Kaffee machen. Ich denke, die Arbeit in unserem Leben besteht darin, herauszufinden, was wir mit uns selber anfangen sollen und dies dann gut und mit Stolz zu tun.”

Foto: WENN.com