Mittwoch, 21. Oktober 2015, 18:44 Uhr

Chris Meid: Cowboy-Romantik trifft Clubklänge

Jetzt will Chris Meid durchstarten. Er machte Remixes für Ed Sheeran, Ariana Grande und José Gonzales. Seine erste Remixe entstanden zu Unizeiten in England: mit einem seiner besten Freunde, dem heutigen Star-DJ Felix Jaehn!

Chris Meid: Cowboy-Romantik trifft Clubklänge

Den Durchbruch schaffte er zusammen mit Dennis Kruissen für The Weeknds „Devil May Cry“ mit 900.000 Plays und der letzte Remix für Sam Smiths „How will I know“ durchbrach sogar die 1-Million-Marke!

Mit seinem ersten Single-Track “Red River” verschmilzt Chris Meid beste Clubqualitäten mit traditionellen Instrumenten wie Banjo und Flute. Und was dann passiert, lässt dich in unendliche Weiten abheben… der sanfte, aber unwiderstehlich vorantreibende Beat, die kleine aber geniale Whistling-Melodie und das gesamte Arrangement katapultieren dich direkt an den Strand, in die Ferne, um die Welt. Nicht ohne Grund hatte Klingande den Track dabei, als er die Hörer von BBC Radio One jüngst mit einem Mix-Tape beglückte. Kein Wunder, dass der Counter von CHRIS‘ Soundcloud-Account direkt danach ins Rotieren kam.

Der Song hat das Zeug, zu einem der Herbst-Hits des Jahres 2015 zu werden.

Chris lebte in London und studiert Musikproduktion. Aufgewachsen ist er in Luxemburg – wohin er wieder zurückgekehrt ist – und wurde als Kind acht Jahre lang am klassischen Piano ausgebildet. Als Teenie stieß er auf Pop, Hip Hop und Dance-Music, bis er eines Tages einen digitalen Editor entdeckte und seine ersten eigenen Songs aufnahm. „Ich stellte fest, dass ich mein Wissen und mein Können in klassischer Musik nutzen kann, um meine eigene Musik zu machen“, erinnert er sich. „Und ich kann alles selbst machen und brauche keine Band!“ Nach einem Architekturstudium in Portugal zog CHRIS nach England und widmete sich ganz dem Producing. An seiner Uni traf er auf Felix Jaehn, mit dem er zusammen einige Remixe machte, die Sam Feldt in die Hände fielen, der einen weiteren Remix mit ihm aufnahm, welcher dann Dennis Kruissen in die Hände fiel, der dann auch wieder… – und jeder Track brachte immer mehr Follower.

“Red River” entstand in Zusammenarbeit mit dem in den USA geborenen Schweden Tyler Sjöström, den er einfach über Soundcloud kennenlernte. Tyler hat seine musikalischen Wurzeln in Country und Americana und brachte Red River diesen speziellen Pfiff bei, der den Track zu einem echten Special macht. „Ohne Tyler wäre der Song so nicht entstanden“, so Meid. „Ich denke, wir werden auch noch mehr miteinander machen.“ Drum-Producing-Nods gibt es zudem für Martin Wagler, einem erst 16-jährigem Talent, das Chris ebenfalls über Soundcloud entdeckte.“

Chris Meid: Cowboy-Romantik trifft Clubklänge

Fotos: Hugo Moura, Warner Music