Mittwoch, 21. Oktober 2015, 8:47 Uhr

Demi Lovato verarbeitet Schmerz über verstorbenen Vater

Demi Lovato fühlte sich “hin- und hergerissen”, als ihr Vater, Patrick Lovato, starb. Die 23-jährige Sängerin, die mit ihrem Vater bis kurz vor seinem Tod im Juni 2013 im Streit lag, glaubt heute, dass dieser mental einfach nicht dazu in der Lage war, ein guter Elternteil zu sein.

Demi Lovato verarbeitet Schmerz über verstorbenen Vater

Über ihren sehr persönlichen Song ‘Father’, der auf ihrem neuen Album ‘Confident’ erscheint, verriet sie: “Ich war hin- und hergerissen, als er starb, weil er so beleidigend war. Er war gemein, aber er wollte ein guter Mensch sein und er wollte seine Familie. Als meine Mum meinen Stiefvater heiratete, hatte er noch immer so ein großes Herz, dass er zu ihr meinte, ‘Ich bin so froh, dass Eddie sich jetzt um dich kümmert und den Job macht, den ich mir gewünscht hätte, machen zu können’.” Dennoch lernte die hübsche Brünette, die als bipolar gilt, langsam, ihrem Vater zu vergeben und ihre Gefühle mit ihren Fans zu teilen.

Mehr: Demi Lovato nackt, ungeschminkt und mit neuem Selbstbewußtsein

In einer neuen Videoserie über das Making-of ihres neuen Albums erklärte die ‘Cool for the Summer’-Interpretin weiter: “Er wusste, er war nicht dazu in der Lage, eine Familie zu haben und das hatte etwas mit seiner geistigen Erkrankung zutun. Zu wissen, dass es nicht alleine sein Fehler war, hat mich wirklich betrübt. Ich wollte darüber schreiben. Ich wollte es verarbeiten.” Patrick Lovato und Demis Mutter Dianna De La Garza hatten sich bereits 1994 scheiden lassen. In der Vergangenheit schrieb der ehemalige ‘Disney’-Star bereits den Song ‘For the Love of a Daughter’ über die gestörte Beziehung zu ihrem Vater, welchen sie 2011 auf ihrem Album ‘Unbroken’ veröffentlichte.

Foto: WENN.com