Donnerstag, 22. Oktober 2015, 15:05 Uhr

Clueso will auf "einem langen Spaziergang" sterben

Der Erfurter Sänger Clueso (35) macht sich häufig Gedanken über den Tod. Das Thema beschäftige ihn “sehr oft in letzter Zeit”, sagte er dem Magazin ‘Cicero’ (Novemberausgabe).

Clueso will auf "einem langen Spaziergang" sterben

Der sympathische 35-Jährige, der eigentlich Thomas Hübner heißt, habe das Gefühl, “die Mauer schon sehen zu können, auf die man zufährt”. Sein Großvater sei 85 Jahre alt, “man sieht die Eltern älter werden, man sieht Menschen sterben, die man eben noch lebendig gekannt hat”. Seine eigenen letzten Stunden möchte der Musiker (‘Stadtrandlichter’) demnach im Wald verbringen und “einen langen Spaziergang machen”. Musik spiele dabei eine wichtige Rolle. “Beim Musikmachen findet man manchmal auch Zugang zu einem Ort, der jenem Ort, wo es beim Sterben hingeht, sehr ähnlich ist.”

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Den Menschen stelle er sich wie ein Gefäß vor, das sich beim Sterben „in einen großen See aus Gedanken und Erfahrungen und Wissen und Liebe“ ergießt. Auf diesen See hätten dann „andere Menschen Zugriff, Musiker zum Bespiel“. (dpa/KT)

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