Donnerstag, 29. Oktober 2015, 13:50 Uhr

Bond-Premiere in Berlin: Neues vom Spectre-Spektakel

Gestern Abend fand in Berlin unter großem Staraufgebot die glamouröse Deutschlandpremiere von ‘Spectre’ statt. Hauptdarsteller Daniel Craig alias 007 nahm sich im Sony Center ausgiebig Zeit für seine Fans – über 5000 säumten den roten Teppich – und posierte gut gelaunt für viele Selfies.

Bond-Pemiere in Berlin: Neues vom Spectre-Spektakel

Gemeinsam mit seinen beiden Co-Stars Christoph Waltz und Naomie Harris sowie mit Produzentin Barbara Broccoli stellte er sich einem Großaufgebot an Medienvertretern und gab zahllose Interviews.

Für Craig ist James Bond ein Typ mit rauer Schale, aber weichem Kern, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. «Er ist nicht nur ein Macho», so der Schauspieler. “Ich hoffe, ich konnte diesen Eindruck etwas zerstreuen”, meinte der Brite jedenfalls. “Wenn die Zeit für Action ist, dann ist er bereit – das macht ihn zu James Bond”, sagte Craig. “Aber er hat auch softere Seiten.”

Seit Craig mit ‘Casino Royale’ in die Bond-Serie eingestiegen ist, darf Agent 007 ab und zu auch mal Gefühle zeigen. Und in ‘Spectre’ erfahren die Zuschauer erneut etwas über seine tragische Vergangenheit. “Ich habe einfach versucht, die Filme so eng wie möglich an die Bond-Tradition anzulehnen, aber auch meine eigene Sicht einzubringen”, sagte Craig.

Ob er für einen weiteren Bond-Film vor der Kamera stehen wird, ließ der Schauspieler auch in Berlin offen. “Man hat mir diese Frage zwei Tage nach den achtmonatigen Dreharbeiten gestellt. Da habe ich gesagt: Jetzt? Puhh! Ich weiß es nicht. Ich will eine Weile nicht darüber nachdenken”, meinte Craig. Und wie kommt Craig bei all dem Trubel wieder runter, wie erholt er sich? “Ich gehe einfach nach Hause und bin mit meiner Familie zusammen.”

Der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz (59) hat übrigens eine ganz einfache Erklärung für seine steile Karriere. “Ich kann Ihnen einen ziemlich genauen Prozentsatz sagen, zu dem Glück an der Sache beteiligt ist: 100 Prozent”, sagte Waltz am Roten Teppich. “Das meine ich ganz ehrlich im Übrigen”, ergänzte Waltz (‘Django Unchained’), der in ‘Spectre’ den Bond-Widersacher Franz Oberhauser spielt.

Bond-Pemiere in Berlin: Neues vom Spectre-Spektakel

“Mich hat ein bisschen verwundert, mit welcher Ruhe, Hingabe und Herzlichkeit so ein Riesending geführt werden kann”, erzählte Waltz über die Dreharbeiten für den mit angeblich mehr als 300 Millionen Euro bisher wohl teuersten Bond-Film. “Man sieht es auch an den Filmen. Man sieht, mit welcher Aufmerksamkeit und Hingabe, das ist wirklich das richtige Wort, diese Filme gemacht sind”, sagte Waltz.

Der 24. Film der offiziellen Bond-Reihe kommt am 5. November in die deutschen Kinos. Geheimagent Bond unterwandert in dem Action-Thriller das Netzwerk der zwielichtigen, totalitären Organisation Spectre (auf Deutsch: Gespenst), die die Weltherrschaft an sich reißen will. Am 5. November startet der Film in den deutschen Kinos. (kt/dpa)

Bond-Pemiere in Berlin: Neues vom Spectre-Spektakel

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Fotos: SonyPictures