Sonntag, 08. November 2015, 19:40 Uhr

US-Newcomer Crywolf: Elektro trifft auf melodischen Pathos

Wer Fan melodischer, emotionaler Elektro-Musik ist, kommt an Crywolf nicht vorbei. Der Multi-Instrumentalist, Produzent und Sänger aus Los Angeles, der eigentlich Justin Taylor Phillips heißt, hat auch schon so einige berühmte Anhänger.

US-Newcomer Crywolf: Elektro trifft auf melodischen Pathos

Darunter finden sich unter anderem Künstler wie Ellie Goulding, Skrillex und Adventure Club. Seine drei EPs (‚Ghosts’, ‚Angels’, ‚Runaway’) erreichten bereits die Top-Drei-Position auf iTunes und sicherten sich damit über zwei Wochen auch einen Platz in den Billboard-Charts. Am 20. November bringt der talentierte Newcomer nun endlich sein Debütalbum ‚Cataclasm’ heraus.

Wie das US-Musikportal ‚Magnetic Mag’ berichtet, hat sich Crywolf dafür in die totale Einsamkeit eines kleinen Fischerdorfes auf Island begeben und Seelenfindung betrieben. Die tiefen Gefühle, mit denen er dabei konfrontiert wurde, sind auch ganz deutlich aus seinen Songs herauszuhören.

Als Appetizer zu dem Album hat er gerade seinen neuesten Track ‚Slow Burn’ veröffentlicht, den man getrost als „musikalisches Kunstwerk“ bezeichnen kann. Zu dem Song verriet er: „Er handelt von den Spuren, die eine Person hinterlässt, nachdem sie weg ist…[…] Sie ist zwar fort aber sie verlässt einen nicht. Tief in deinem Kopf verborgen, in deinen Synapsen schwimmend…Eine Erinnerung, die so stark ist, dass es schmerzt.“ Für alle, die bereit sind, sich mit Crywolfs Musik auf eine tiefgründige Reise zu begeben, wird es also bald einigen emotionalen „Nachschub“ geben…(CS)