Dienstag, 10. November 2015, 21:10 Uhr

Tipp: Sebastian Block klingt wie der angesagte Elektropop, nur eben ohne Elektro

Sebastian Block kehrt mit einem nachdenklich swingenden zweiten Album zuru?ck, dunkel schimmernd mit einer funky Melancholie, zu der man tanzen mo?chte. Der Wahlberliner Songschreiber hat einen langen Weg zuru?ckgelegt, sich durchgekämpft mit seiner Band Mein Mio 2008, 2011 mit seinem ersten Soloalbum und zuletzt der EP „Ananas“ (2014) in voller rockiger Bandformation.

Tipp: Sebastian Block klingt wie der angesagte Elektropop, nur eben ohne Elektro

Denn jetzt hat er mit dem gerade erschienen „Der Mond ist Schuld“ sein neustes Werk vorgelegt. Das klingt so feinsinnig instrumentiert und perso?nlich, als sei der Mittdreißiger bei sich angekommen – zumindest ein Stu?ck. Mit diesen Songs hat er u?ber zwei Jahre gerungen und alles selbst gemacht: Vom Songwriting u?ber die Aufnahme und Produktion bis zur Vero?ffentlichung auf dem eigenen Label namens “Januar”.

Ebenso hat er die Kampagne zum Crowdfunding der CD quasi allein gestemmt – mit Erfolg: die Vorfinanzierung der Pressung von „Der Mond ist schuld“ kam letztlich von den Fans.

Und ebendiese Fans hat sich Sebastian Block in den vergangenen Jahren einige erspielt – in u?ber hundert Konzerten, mit Support-Shows fu?r u.a. Nena und Tonbandgera?t, eigenen Touren mit Band und Solo-Auftritten.

Anders als zuletzt bei der EP-Band-Breitseite geht es auf „Der Mond ist schuld“ um klassische Songschreiber-Lieder, die man von vorne bis hinten auch alleine auf einer Gitarre spielen kann. Dabei reicht das Spektrum von Funkpop u?ber Folk zu fast afrikanisch anmutenden Rhythmen, von sommerlichem Indie u?ber jazzy Passagen bis zu vertra?umt-hypnotischen Keyboard-Ausflu?gen. Genau das Richtigi für Fans von Klingande oder Gestört aber geil!

Tipp: Sebastian Block klingt wie der angesagte Elektropop, nur eben ohne Elektro