Dienstag, 10. November 2015, 11:42 Uhr

Traumquoten für "Club der roten Bänder": Zuschauer und Presse jubeln

“Schon vor Sendestart der neuen Serie “Club der roten Bänder” zeigten sich viele Kritiker begeistert – doch viele fragten sich, ob wohl auch die Zuschauer eine Serie um schwerkranke Jugendliche annehmen würden.

Traumquoten für "Club der roten Bänder": Zuschauer und Presse jubeln

Seit heute morgen die Quoten vom gestrigen Abend reinflatterten steht fest: Der “Club der roten Bänder” überzeugt auf ganzer Linie! Die erste eigene Seruen-Produktion von VOX erreichte schon zum Start um 20:15 Uhr starke 10,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen und insgesamt 2,36 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren. Die zweite Folge “Club der roten Bänder” verfolgten um 21:00 Uhr sogar 11,4 Prozent der 14- bis 59-Jährigen und 2,46 Millionen Zuschauer! Ganz besonders erfolgreich war “Club der roten Bänder” in der Zielgruppe der 14- bis 29-jährigen Frauen: Hier erzielte Folge 1 hervorragende 22,9 Prozent Marktanteil, Folge 2 sogar 25,2 Prozent Marktanteil. Ein Traumstart, wie er inzwischen nur wenigen deutschen Serien vorbehalten bleibt.

Wer die emotionale Geschichte rund um die sechs kranken Jugendlichen Leo (Tim Oliver Schultz), Jonas (Damian Hardung), Toni (Ivo Kortlang), Alex (Timur Bartels), Hugo (Nick Julius Schuck) und Emma (Luise Befort) im TV verpasst hat, kann die ersten beiden Folgen “Club der roten Bänder” noch bis zum 14.12. kostenlos bei VOXNOW.de abrufen.

Interview: Tim Oliver Schultz ist der Star im „Club der roten Bänder“

Traumquoten für "Club der roten Bänder": Zuschauer und Presse jubeln

Die Serie basiert auf den wahren Erlebnissen des spanischen Autors Albert Espinosa. In seinem 2008 erschienenen Romandebüt „El mundo amarillo“ („Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt“) beschreibt der katalanische Autor, Schauspieler und Regisseur autobiografisch seine Jugend, die vom Kampf gegen den Krebs geprägt war. Über zehn Jahre verbrachte Espinosa immer wieder im Krankenhaus – doch er besiegte die Krankheit mit Hilfe seiner Freunde und unbändiger Lebenslust.

Die Presse überschlägt sich vor Begeisterung: “Da dreht Vox endlich einmal eine eigene Serie, und dann ist die auch noch ergreifend gut: Der „Club der roten Bänder“ kommt bei den Zuschauern bestens an.” (FAZ) “Glatzköpfige Protagonisten, die stolz ihre Beinstümpfe in die Kamera halten? So etwas gilt als nicht darstellbar. Vox beweist das Gegenteil.” (Süddeutsche) “Die deutsche Umsetzung ist nicht nur gelungen. Sie ist zumindest in den ersten beiden Folgen, die vorab zu sehen waren, außerordentlich gelungen. Mit einem ganz eigenen Ton, Nachdenklichkeit abseits jeglicher Wehleidigkeit, Witz und Warmherzigkeit an den richtigen Stellen.” (Die Welt)

Traumquoten für "Club der roten Bänder": Zuschauer und Presse jubeln

“Obwohl sich die Handlung im Krankenhaus zuträgt, spielen Ärzte keine Rolle. Zudem kommt die Produktion ohne bekannte Schauspieler aus. Willkommen bei ‘Club der roten Bänder’, dem wohl ungewöhnlichste Serienstart des Fernsehjahres. (Stern) “Schon jetzt lässt sich aber sagen, dass das Publikum ganz offensichtlich Lust darauf hat, sich auf neue und zugleich ungewöhnliche Serien-Stoffe einzulassen – ein ermutigendes Zeichen für alle Fernsehmacher, das an diesem Morgen von Köln ausgeht. Und ein echter Befreiungsschlag für die deutsche Serie.” (dwdl.de)

Übrigens: Ab 19. Januar gibt’s die Serie auf DVD!

Fotos: VOX /Martin Rottenkolber