Montag, 16. November 2015, 21:39 Uhr

Antonio Banderas und seine Mega-Probleme mit Rollen wie diesen

Antonio Banderas gab zu, bei der Darstellung eines Schwulen Probleme gehabt zu haben. Erst durch Regisseur Pedro Almodóvar überwand er seine Vorbehalte. In einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender ‘ABC’ verriet der Schauspieler: “Pedro öffnete viele verschiedene Fenster in meinem Kopf. Er lehrte mir viele Dinge über Moral.”

Antonio Banderas und seine Mega-Probleme mit Rollen wie diesen

In dem 1987 erschienenen Film ‘Das Gesetz der Begierde’ stellte Banderas einen Schwulen dar. Der 55-Jährige bat seinen Regisseur Pedro Almodóvar dabei um Rat. “Ich war besorgt wegen der Rolle und darüber, was meine Eltern dazu sagen würden”, erklärte der Hollywoodstar. Doch Almodóvar stellte ihm eine entscheidende Frage: “Weißt du noch, wie du in der einen Szene jemanden umgebracht hast? Das hat dich nicht gestört?”

Mehr: Antonio Banderas ist wieder Student

Banderas verneinte, woraufhin der Filmemacher erwiderte: “Du hast kein Problem damit, jemanden im Film zu töten, aber eines, jemanden zu küssen. Was ist dein Problem? Denk’ darüber nach.” Das veränderte alles für den Spanier. Er spielte Jahre später sogar wieder einen Schwulen an der Seite von Tom Hanks in dem Oscar-prämierten Film ‘Philadelphia’.

Ab 11. Februar ist Banderas in dem chilenischen Bergarbeiterdrama ’69 Tage Hoffnung’ zu sehen.

Foto: WENN.com