Montag, 16. November 2015, 8:38 Uhr

Christina Aguilera: "Nicht jeder will darüber reden"

Christina Aguileras Kindheit war offenbar alles andere als “emotional sicher und geborgen”. Die ‘Fighter’-Interpretin, die mit der Gewalt, die sie während ihrer Kindheit zwischen ihren Eltern mitbekam, offen umgeht, pries nun die Musik als Ventil mit therapeutischer Wirkung an.

Christina Aguilera: "Nicht jeder will darüber reden"

“Ich war mir, als ich selbst die Entscheidung traf, Kinder zu kriegen, ganz bewusst, dass ich definitiv mein Bestes geben würde, um ihnen eine sichere Umgebung zu bieten, dass sie emotional sicher und geborgen sind, weil das Dinge sind, mit denen ich nicht aufgewachsen bin”, verriet sie dem ‘Us Weekly’-Magazin. “Wiederum ist das der Grund dafür, warum ich die Musik als Form der Befreiung und als Ventil und Therapie für mich gefunden habe. Hoffentlich flöße ich ihnen eine Liebe zur Musik als Freude anstatt als Zuflucht ein.”

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Die 34-jährige Sängerin hat sich inzwischen mit ‘HopeLine’, einem Telefon-Recycling-Programm von ‘Verizon’, zusammengetan, um Geld für Opfer häuslicher Gewalt zu sammeln. Sie ist froh, über ihre Erlebnisse sprechen zu können, die normalerweise als Tabu-Thema gelten. “Das ist ein Thema, das bei mir ins Schwarze trifft, weil ich immer ziemlich gesprächig und offen mit meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen häuslicher Gewalt bei mir zu Hause und in der Nachbarschaft umgegangen bin. Das war etwas sehr Präsentes in meiner frühen Kindheit”, erzählte die schöne Blondine weiter und fügte hinzu: “Es ist ein Tabu-Thema. Nicht jeder will sich das auf die Fahne schreiben und darüber reden. Die Leute fühlen sich damit unwohl und es gibt viel Scham. Deswegen ist es für mich so wichtig, über meine Wahrheit zu sprechen und anderen zu helfen.”

Foto: WENN.com