Dienstag, 17. November 2015, 15:58 Uhr

James Bond bleibt an den US-Kinokassen an der Spitze

Die Konkurrenz ist gerührt, denn an James Bond kommt an den Kinokassen in den USA und Kanada noch niemand vorbei. Der Geheimagent Ihrer Majestät hat auch an seinem zweiten Wochenende die Führung in den Charts verteidigt.

James Bond bleibt an den US-Kinokassen an der Spitze

‘Spectre’ spielte nach Angaben des Branchendienstes Boxoffice Mojo vom Sonntag 35,4 Millionen Dollar (33 Millionen Euro) ein. Das ist zwar nur noch die Hälfte des Premierenwochenendes, das ist jedoch normal und zudem reicht es noch, um Charlie Brown auf Abstand zu halten: ‘Die Peanuts – Der Film’ kommt mit 24,2 Millionen Dollar auf Platz zwei.

Erst auf den dritten Rang kommt ein Neueinsteiger und der schafft auch noch nur ein Drittel der ‘Peanuts’: ‘Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers’ spielte trotz bekannter Namen wie Diane Keaton, John Goodman, Olivia Wilde, Marisa Tomei, Amanda Seyfried, Ed Helms und Steve Martin gerade 8,4 Millionen Dollar ein. Trostpflaster für die Produzenten: Es ist ja erst das erste Wochenende, und zudem soll der Film nur 17 Millionen gekostet haben. Zum Vergleich: Der neue Bond ist mit 245 Millionen Dollar ausgezeichnet.

Auf Platz vier, einen runter, landet ‘Der Marsianer – Rettet Mark Watney’ mit Matt Damon. Gut 6,7 Millionen Dollar klingt lau, der Film wird aber schon die siebte Woche gezeigt. Insgesamt soll er allein in Nordamerika knapp 210 Millionen eingespielt haben – das Doppelte der Produktionskosten. Auf den fünften Platz kommt noch ein Neueinsteiger, und trotz respektierter Namen wie Juliette Binoche und Gabriel Byrne spielte ‘The 33’ gerade einmal 5,8 Millionen Dollar ein. Der Film erzählt die Geschichte der vor fünf Jahren in Chile eingeschlossenen – und geretteten – Bergarbeiter.

Die Gruselkomödie ‘Gänsehaut‘ landete an ihrem fünften Wochenende mit gut 4,6 Millionen Dollar auf dem sechsten Rang, gefolgt von Steven Spielbergs Agententhriller ‘Bridge of Spies – Der Unterhändler’. Das in Berlin zur Zeit des Kalten Krieges spielende Drama nahm fünf Wochen nach seinem Start weitere 4,3 Millionen Dollar ein. Mit einem Budget von 40 Millionen Dollar war es kein teurer Film. Die Produzenten dürften sich trotzdem etwas mehr versprochen haben als die bisher eingenommenen 62 Millionen. (dpa)

Foto: SonyPictures