Montag, 23. November 2015, 11:53 Uhr

Aberglaube bei den Promis: Die kleinen Ticks der Schönen und Reichen

Freitag, der 13., schwarze Katzen, die einem nicht über den Weg laufen dürfen, Leitern, die vermieden werden sollten… Aberglauben. Viele Menschen halten auch heute noch daran fest, ob sie fest daran glauben oder bestimmte Rituale nur vorsichtshalber ausführen.

Aberglaube bei den Promis: Die kleinen Ticks der Schönen und Reichen

Wenn man von einem solchen Ritual überzeugt ist, kann es schwer sein diesen Glauben wieder abzulegen. Und was in der Gesellschaft häufig aufzufinden ist, gibt es bei den Stars genauso oft – wenn nicht noch öfter. Viele Stars haben feste Rituale, die sie einhalten, damit sie ihnen bei ihrer Arbeit Glück bringen – oder zumindest das Pech abwehren.

Ein Star, die vor lauter Aberglauben so strenge Rituale ausführte, dass sie irgendwann selbst die Nase voll davon hatte, ist Penelope Cruz. Die schöne Schauspielerin war bis sie 20 Jahre alt war sehr abergläubisch. Sie fühlte sich dann davon so eingeschränkt, dass sie beschloss ganz damit aufzuhören. Nicht so Schauspielerin Mirja du Mont, die laut eigener Aussage nie unter einer Leiter durchgehen würde.

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Vor dem Fliegen haben viele Leute Angst, vor allem wenn sie noch nicht oft geflogen sind. Aber auch Stars, die beruflich wohl oft unterwegs sind, trauen den fliegenden Transportmaschinen nicht so ganz. Jennifer Aniston streichelt jedes Flugzeug, in das sie steigt, beim Einsteigen mit der rechten Hand.

Michael Schumacher bevorzugte nicht die geraden Zahlen für seine Startnummern, sondern die ungeraden. Das ging sogar so weit, dass er einmal mit Nico Rosberg die Nummern tauschte – Nico nahm seine Nr. 4, er erhielt die 3 und war beruhigt.

Auch den üblichen Aberglauben etwas verdreht hat Taylor Swift. Ihre Glückszahl ist die 13. Ich wurde am 13. geboren”, sagte der Star im Interview mit MTV. Mein 13. Geburtstag war an einem Freitag, den 13.” Und die Zahl 13 kommt noch häufiger in ihrem Lebenslauf vor. Ihr erster Hit begann mit einem 13 Sekunden langen Intro. Ihr erstes Album erreichte nach 13 Wochen lang Goldstatus und sie saß bei Preisverleihungen, bei denen Sie eine Auszeichnung gewann, immer auf Platz 13 in der 13. Reihe. Sie hat sich sogar so viele Gedanken darüber gemacht, dass sie weiß, dass auch die Sitzreihe M, in der sie ab und zu saß als sie Preise gewann, ihrer Glückszahl entspricht: M ist nämlich der 13. Buchstabe im Alphabet. Böse Zungen würden vielleicht behaupten, dass sie immer auf Platz 13 sitzt?

Manche verlassen sich auf mehr als bloß eine Zahl. Fußballtrainer Giovanni Trapattoni ruft vor einem Spiel sogar Gott zu Hilfe. Seine Schwester, die Nonne ist, schenkte ihm für einige Spiele ein Fläschchen Weihwasser, das er dann auf dem Spielfeld verspritzte.

Fußballspieler sind ja bekanntlich extrem abergläubisch. Mario Gomez vermeidet es zum Beispiel die Nationalhymne mitzusingen und Kolo Touré besteht darauf immer als letzter das Spielfeld nach der Halbzeit zu betreten. Einmal musste seine Mannschaft sogar deswegen nach der Pause mit nur neun Mann antreten, da ein verletzter Spieler noch behandelt wurde und Touré sich weigerte vor ihm auf das Feld zurückzukehren. Dafür erhielt der Liverpool-Abwehrspieler eine Gelbe Karte vom verärgerten Schiedsrichter.

Heidi Klum hat einen Brauch, den sie selber als verrückte Angewohnheit” bezeichnet. Sie trägt in einem Täschchen jeden Zahn bei sich, der ihr jemals ausgefallen ist.

Für Ex-James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan war es so ein Schock, durch Daniel Craig ersetzt worden zu sein, dass er den Film mit Craig erst gar nicht anschauen wollte. (KTAD)

 

 

Als er sich im Flugzeug dann doch dazu aufraffen wollte, blieb der Film trotz Bemühungen der Stewardess zwei Mal hängen. Brosnan sah das als ein Zeichen” an und hat laut eigener Aussage nie wieder versucht, den Film anzusehen. Durch “Casino Royale” rückten auch Casinos ins Rampenlicht – und beim Glücksspiel gibt es bekanntlich unglaublich viele Aberglauben. Ob es ein bestimmter Glücksbringer oder ein glückbringendes Kleidungsstück ist – hier gibt es alles Mögliche (hier ein lustiger Artikel zum Thema). Übrigens, spätestens beim letzten James Bond Film “Spectre” hat Pierce Brosnan den Brauch aber wieder abgelegt.

Promis sind also hoch abergläubische Leute – egal ob es ihnen ernst mit den Bräuchen ist, sie sie selbst als etwas verrückt” bezeichnen oder irgendwann von ihren eigenen Angewohnheiten die Nase voll haben …

Fußballer Mario Gomez erklärte seine Zwänge so: Er wisse zwar nicht, ob sie wirklich etwas bringen würden. Wenn er seine Rituale aber auslassen und seine Mannschaft daraufhin verlieren würde, müsste er sich die ganze Zeit fragen, ob es nicht am verpassten Ritual lag.

Solange es niemandem schadet… (KTAD)

Foto: Fotolia