Donnerstag, 26. November 2015, 12:27 Uhr

Charlie Sheen und sein Assistent: "Fass mein Blut nicht an!"

Charlie Sheens ehemaliger Assistent war einer der wenigen, die von der HIV-Erkrankung des Stars wussten. Steve Han erinnerte sich im Interview mit der britischen ‘Daily Mail Online’ daran, wie er erfahren habe, dass etwas mit seinem Chef nicht stimmte.

Charlie Sheen und sein Assistent: "Fass mein Blut nicht an!"

Der 34-Jährige rief sich ein Ereignis ins Gedächtnis, das einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen habe. 2011 war er mit Sheen auf einer Party, auf der es wild zuging und in deren Verlauf sich der Schauspieler am Bein verletzte. Obwohl es sich nur um eine leichte Verletzung gehandelt habe, schrie der 50-Jährige sofort: “Fasst mein Blut nicht an, fasst mein Blut nicht an, ich habe dieses…” Han habe durch diesen Vorfall gemerkt, dass etwas mit dem Star nicht stimmte: “Es war solch’ eine seltsame Reaktion, er schien wirklich sehr besorgt, dass jemand sein Blut anfasst. Wir waren mitten in dem Partyzimmer in der Nähe seines Schlafzimmers und wir haben seine Reaktion nicht ernst genommen, aber in unserem Innersten wussten wir, dass etwas nicht stimmte. Ich konnte es in seinen Augen sehen.”

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Charlie Sheen und sein Assistent: "Fass mein Blut nicht an!"

Die Erinnerungen an den Tag, an dem Sheen ihm selbst von seiner Krankheit erzählte, seien bei dem damaligen Assistenten noch sehr frisch: “Ich weiß noch, dass ich an dem Tag einigen Ärger mit einem von Charlies Leibwächtern hatte und das machte mich wütend. Danach nahm mich Charlie beiseite, um mich zu fragen, was das Problem sei. Wir setzten uns an seinen Küchentisch und ich wurde sehr emotional, habe ihm von all meinen Problemen erzählt. Wir haben uns sehr persönliche Dinge gesagt. Er sagte, das Leben sei nicht perfekt und dann erklärte er, dass er HIV-positiv sei. Ich war schockiert. Er war traurig darüber, es mir gesagt zu haben. Er wollte es mir nicht sagen, aber er wollte Mitgefühl für mich zeigen. Er sagte, ich solle nicht weinen. Er würde nicht sterben. Er habe einen guten Arzt. Es ist für ihn keine Todesstrafe.”

Fotos: WENN.com, Twitter