Samstag, 28. November 2015, 14:21 Uhr

TV-Star Friedrich Mücke ermittelt in der Berliner Unterwelt. Aber was für einer!

Schauspieler Friedrich Mücke (34) hat sich musikalisch auf eine neue Rolle als Ermittler vorbereitet. “Ich habe mit einem Coach eine Liederliste zusammengestellt, zehn Stücke, den Kapiteln der Geschichte zugeordnet”, sagte der gebürtige Berliner dem Magazin ‘Focus’.

TV-Star Friedrich Mücke ermittelt in der Berliner Unterwelt. Aber was für einer!

“Jeder Song war eine Erinnerung an Emotionen, die ich dann abrufen konnte wie Reaktionen eines Muskels.” Mücke (‘Friendship!’) spielt in dem mit viel Tamtam angekündigten Sat.1-Film “Mordkommission Berlin 1” den Ermittler Paul Lang, der in der Berliner Unterwelt aufräumen will. “Paul Lang ist viel härter als ich, viel verschlossener, der hat dieses Trauma – da musste ich mit Mitteln arbeiten, mit denen ich noch nie gearbeitet hatte.”

Als Kommissar Paul Lang ermittelt der vielbeschäftigte Kurzzeit-Tatort-Star im schillernden Berlin der zwanziger Jahre im grausamen Mordfall an seinem Freund Staatsanwalt Barnekow (Trystan Pütter). Diese Ermittlungen werden für Lang im SAT.1-TV-Event “Mordkommission BERLIN 1” (läuft am 1. Dezember 2015, um 20:15 Uhr) zu einem persönlichen Feldzug gegen seinen größten Widersacher Immanuel Tauss (Tobias Moretti), der Langs Familie auf dem Gewissen hat und ein perfides Spiel mit ihm treibt …

TV-Star Friedrich Mücke ermittelt in der Berliner Unterwelt. Aber was für einer!

“Einen Hauptkommissar in den zwanziger Jahren zu spielen, ist etwas anderes als einen TV-Kommissar heute”, stellte der Hauptdarsteller gegenüber SAT.1 fest und erklärt: “Man muss in die Zeit zurückgehen und sich damit beschäftigen, wie Kriminalistik in Deutschland damals betrieben wurde und wie man Morde untersucht hat.”

Inspiriert ist der SAT.1-Kommissar von dem historischen Mord-Ermittler Ernst Gennat: “Paul Lang ist in der Mordinspektion ‘Berlin 1’ der absolute Leader, an Ernst Gennat kam zu seiner Zeit ebenfalls keiner vorbei, weil er wegweisende neue Methoden entwickelt hat, an denen man sich bis heute orientiert”, stellt Mücke die Rollen der beiden Ermittler gegenüber und fügt hinzu, dass er trotz der optischen Unterschiede zwischen Lang und Gennat, der aufgrund seiner Leibesfülle “Buddha vom Alexanderplatz” genannt wird, privat dessen Vorliebe für Stachelbeerkuchen durchaus verstehe.Fotos:

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Fotos: SAT.1/ Jens Koch